Miss Booleana

Netzgeflüster: Game-Besprechung „Gris“ (Switch)

Posted by in Games, Netzgeflüster

Nachdem ich „Zelda“ zu Ende gespielt hatte, war da eine große Leere. Ich hatte echt Fernweh nach Hyrule und wollte einfach nur zurück. Und wenn ich dann doch nochmal in das Spiel einstieg, fühlte es sich etwas „mäh“ an, weil es nach dem Ende von The Legend of Zelda: Breath of the Wild immer nur einen Einstiegspunkt vor dem großen Finale gibt. Das macht also nicht so wirklich Spaß. Wie passend, dass sich das nächste Spiel, das mir in die Hände fiel die der Verarbeitung von Verlust thematisiert. ^^‘ Leugnen…read more

Neulich auf der Nippon Connection 2020 … Filmbesprechung zu „Extro“ & „F Is For Future“

Posted by in 2019, Arthouse & Indie, Coming-of-Age, Coming-of-Age, Film, Japan, Komödie, Mockumentary, Review, Tragikomödie

Weiter geht es mit dem Nippon-Connection-Besprechungsmarathon. 🙂 Heute mit zwei Filmen aus der Kategorie „Nippon Vision“, also Independentproduktionen, die einen Comedy-Touch haben. Einer davon wohl eher Dramedy oder Tragikomödien-Einschlag … ihr könnt mal raten welcher von denen es in meine „TOP 5 Nippon Connection 2020“ geschafft hat. Besprechungen sind natürlich spoilerfrei. Extro Zu Beginn des Films sagt niemand geringeres als der kürzlich verstorbene Regisseur Nobuhiko Obayashi, dass Komparsen (engl. „Extras“, japanisiert „Extro“) für viele Regisseure eben ein „Extra“ sind zu den eigentlichen Haupt- und Nebendarstellern und sie deswegen mehr wie…read more

Neulich auf der Nippon Connection … Filmbesprechungen zu „Book-Paper-Scissors“ & „Tamaran Hill“

Posted by in 2019, Arthouse & Indie, Dokumentation, Film, Genreübergreifend, Japan, Review, Schwarzweißfilm, Spielfilm

Bis jetzt habe ich mich ja für die Besprechungen der während der „Nippon Connection“ geschauten Filme an den Festivalsegmenten „Nippon Cinema“, „Nippon Docs“, etc. lang gehangelt. Aber zwei der geschauten Filme, haben direkt oder indirekt mit Büchern zutun. Was für eine Vorlage! Das wird also heute die „Bücher-Ausgabe“ 😉 Mit einem Dokumentarfilm und einer Indie-Produktion. Besprechungen sind selbstverständlich spoilerfrei. Book-Paper-Scissors Regisseurin Nanako Hirose stammt selber aus einer Familie, in der Bücher gleichzeitig ein Brotjob und eine Leidenschaft waren. Wie sie im Interview begleitend zur Online-Ausstrahlung ihres Dokumentarfilms Book-Paper-Scissors verriet, gab…read more

Serien-Besprechung: „Black Spot“ Season 1 & 2

Posted by in Review, Serienlandschaft

Einerseits schätze ich es ja auch gerade an Netflix, dass sie so viele Serien aus verschiedenen Ländern im Programm haben und auch kleinere Produktionen, die die allgemeine Aufmerksamkeit noch nicht auf sich gezogen haben. Da gibt es einige Perlen und Trüffel, die im Angebot vergraben sind. Aber eben auch jede Menge Trash. Und wenn man mal nicht auf die großen, gehypten Produktionen Lust hat, die eh schon alle bis zum Erbrechen durchanalysiert haben, dann wird man trigger happy und schaut einfach mal was, wovon man noch nie gehört hat. Ging…read more

Netzgeflüster: Game-Besprechung „Dear Esther: Landmark Edition“ (PS4)

Posted by in Games, Netzgeflüster

„Dear Esther: Landmark Edition“ (der Kürze halber nachfolgend nur „Dear Esther“ genannt) habe ich Ende letzten Jahres gespielt und vor über einem Jahr für einen sprichwörtlichen Appel und ’n Ei gekauft. Damals habe ich tatsächlich noch gezögert und mir einen Trailer angeschaut. Sah interessant aus, war günstig, hab‘ ich gekauft, aber hat mein Interesse auch nicht ins Unerträgliche gesteigert und ich habe es mir noch etwas aufgehoben. Wer hätte gedacht, dass es für mich das Spiel werden würde, dass mich am meisten umhaut und alles überstrahlt, was ich 2019 gespielt…read more

Bücher zur Japan-Reisevorbereitung: „Japan spielend in 60 Schritten“, Marco Polo, Lonely Planet, „Tokio – Die besten Geheimtipps“

Posted by in ausgelesen, Literatur, Reise

Unvorbereitet auf Reise zu gehen halte ich generell für eine schlechte Idee. Es sei denn man sucht das große Abenteuer. Die ganzen Blogs und Youtube-Kanäle da draußen stellen inzwischen eine echte Alternative zum klassischen Reiseführer da. Manchmal fehlt dort aber das „bigger picture“. Oder anders ausgedrückt der „kompakte Rundumschlag“ über das Reiseziel und was einen dort erwartet. Daher lese ich bei den meisten Reisen tatsächlich noch den klassischen guten alten Reiseführer. Bei der Größenordnung die die Japanreise für mich einnahm (emotional, finanziell) leistete ich mir dieses Mal sogar mehrere. Generell…read more

Rückblick auf das Filmjahr 2018

Posted by in Anime, Film, Gedanken

Ich halte ihn durch … den Rückblick-Marathon der ersten Januar-Woche. 😀 Weiter geht es heute mit Filmen, nach wie vor einer meiner großen Leidenschaften und es ist kein Ende in Sicht. Mein Filmdurst ist nach wie unstillbar. Auch wenn ich gestehen muss, dass ich dieses Jahr frappierend wenig im Kino war und von den üblichen Blockbustern ziemlich die Nase voll hatte. Aber dazu gleich mehr. Das Filmjahr 2018 Unter den Filmfans hört man, dass die überwiegende Mehrheit genug von Superheldenfilmen hat. Aber wenn man sich die schnöden Zahlen vor Augen…read more

Horrorctober 2018 – Woche 3 („The Void“, „Train to Busan“, „Spuk in Hill House“)

Posted by in 2016, Arthouse & Indie, Bodyhorror, Film, Horror und Mystery, Kanada, Serienlandschaft, Spielfilm, Südkorea, UK, USA

Mit sechs geschauten Filmen ist bei mir in Woche drei des „Horrorctober“ so ungefähr Halbzeit. Zur Erinnerung: beim Horrorctober geht es darum im Halloween-Monat Oktober dreizehn Horrorfilme (oder alles was annähernd dazu gehört) zu schauen. Was geschaut wird, legt man vorher fest. Sechs Filme und der Oktober ist mehr als halb rum – puh, ich könnte schneller sein. Während mich letzte Woche das „real life“ abgelenkt hat, war es dieses Mal eher eine Serie, die mich von meiner Filmliste abgehalten hat. The Void Als Deputy Daniel Carter (Aaron Poole) auf…read more

Fantastischer Film: The Sound of my Voice

Posted by in 2011, Arthouse & Indie, Fantastische Filme, Film, Genreübergreifend, Review, Spielfilm, USA

Zal Batmanglij dürfte Serienjunkies durch The OA bekannt sein, eine zum Teil sehr kontrovers aufgenommene Serie. Genau wie in der Produktion, spielt auch hier Brit Marling eine der Hauptrollen und die Parallelen zu The OA springen einem ins Auge. Marling spielt in The Sound of my Voice Maggie, die Führerin eines religiösen Kults. Das Paar Peter (Christopher Denham) und Lorna (Nicole Vicius) plant eine Dokumentation über den Kult zu drehen und dabei Maggie als Betrügerin zu entlarven. Sie wollen die Doku als „Insider“ drehen und schließen sich selbst dem Kult…read more

Rückblick auf das Filmjahr 2017

Posted by in Film, Gedanken

Mit der Retrospektive zum Thema Filme wäre dann der Rückblick-Marathon auch geschafft. 🙂 Das waren viele Zahlen, Statistiken und v.A. viele getippte Wörter. Aber es ist auch schön sich vor Augen zu führen was für filmische Reisen das Jahr bereithielt. Das Filmjahr 2017 2016 hatte ich den Eindruck, dass es eine unangenehme Kluft zwischen Indie/Arthouse und Popcornkino/Blockbustern gab. Dazwischen war nicht viel. 2017 hat sich das wieder etwas mehr relativiert und die Kinovielfalt kam mir größer und diverser vor. Einen Grund dafür sehe ich in den großen Debatten, die geführt…read more