Media Monday #168

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Urlaub? Vorbei. Und so startet die Arbeitswoche wieder. Für mich heißt es: neues Projekt – neues Glück? Zumindest ist es Montag und ich schreibe von meinem Zuhause aus. Habe also einen normalen Feierabend in meinen eigenen vier Wänden. Dienstreisen haben so ihren Reiz, aber ich bin erstmal unendlich erleichtert mehr von meiner Wohnung, meiner Stadt, meinen Freunden und meinem Leben zu haben. Happy Monday. Happy Media Monday!

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1. Moneyball war mir persönlich deutlich zu langatmig für eine Geschichte, die man in der Art schon hunderte Male gesehen hat .

2. Fragwürdige Moral ist ein heißes Diskussionsthema und schafft die spannensten Stoffe in den Medien. Wie lange könnte ich mit euch über „Die Jagd“, „Oldboy“ oder „Die Haut in der ich wohne“ diskutieren. Alles Filme bei denen man gerne einen Schuldigen suchen möchte, aber niemand die Alleinschuld trägt und man stattdessen mittendrin ist – in der moralischen Zwickmühle.

3. Biografien der Z-Prominenz würde ich schon aus Prinzip nicht schauen/lesen, denn ich würde das Gefühl nicht losbekommen, dass sie nur ihre 5 Minuten Ruhm wiedererlangen möchten und mich dafür auch belügen würden. Käme mir wie verschwendete Zeit vor.

4. Will man mir so richtigen Ekel verursachen in einem Film, gibt es nichts effektiveres als Würmer, Maden und anderes Getier der Art , denn als Kind habe ich mal einen Wurm bei der Gartenarbeit zerstoßen und ich habe geschrien, als beide Enden weitergezappelt haben. Das fand ich mal so richtig eklig. So da wisst ihrs. Ansonsten kriegt man mich aber gut mit Geräuschkulissen – zum Beispiel den Kaugeräuschen bei den zweifelhaften Teigtaschen in ‚Dumplings‘ (Three … Extremes).

…. und ihr fandet schon die alte Ansprache dramatisch visualisiert? 🙂

5. Helden der Kindheit: Für mich wird es nie eine/n bessere/n Heldin geben als Sailor Moon und das Sailor Team, schließlich hatte da jeder eine andere Persönlichkeit, Meinung und andere Träume. Und: sie kämpften für Liebe und Gerechtigkeit! Jahahaha!

6. Warum gibt eigentlich nicht mehr Romane, die im Fantasysektor spielen oder von Dystopien handeln, aber zur Abwechslung mal in einem Band abgeschlossen sind?

7. Zuletzt gesehen habe ich Only Lovers Left Alive und das war auf fantastische Art anders als das was man sonst so sieht , weil Jim Jarmuschs Vampirpärchen in einer Welt lebt, die mit von Drogen- und Krankheit versuchtem Blut gar kein Spielplatz mehr für Vampire ist. Die esoterisch wirkende Eve und der des Lebens und der Gesellschaft überdrüssige Adam sind ein wunderbares Paar.

Jetzt mal ehrlich … Vampire, huh? Jetzt wo demnächst ‚Dracula Untold‘ in die Kinos kommt, welche Vampirfilme mögt ihr und welche sind nur wieder ein neuer müder Abklatsch oder sogar peinlich? Ich persönlich mag ganz gerne den Klassiker („Bram Stokers Dracula“, „Interview mit einem Vampir“) und auch die ganz anderen Interpretationen wie „Die Weisheit der Krokodile“ oder auch das sehr langsame „Only Lovers Left Alive“. Da sollte ich mal darüber nachdenken, ob ich auch an Horrorktober oder Schoktober mitmische …