Literarische-Fundstücke: Thees Uhlmanns Hommage an Stephen King

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Awww. Es bricht mir ja schon ein bisschen das Herz, dass ich so lange keine Literarischen Fundstücke gepostet habe. Das liegt nicht daran, dass mir die Themen ausgegangen wäre. Mitnichten. Die Notiz-App quillt sogar über vor Famous First Words, Musik in Büchern und vielen anderen Themen, die schon mal da waren, wiederkommen sollen und welchen, die noch gar nicht das Tageslicht erblicken durften. Aber es gab zwischendurch andere Themen, die viel Raum einnahmen. Russischer Herbst *hust* Japanreise *hust hust*. Jetzt wurde mir aber neulich etwas zugespielt, dass müde Literaturgeister weckt und ganz angenehm in den Halloween-Monat passt … Stephen King hat nun mal anteilig am meisten Horrorliteratur geschrieben.

Matthias gab mir neulich einen Tipp, der wie die Faust auf’s Auge meiner King-Krise passt. Der wunderbare Thees Uhlmann hat nämlich einen Song auf seinem jüngst erschienen Album dem King of Horror gewidmet. Der Text wimmelt nur so vor Anleihen an Stephen Kings Klassiker wie Cujo, Stand by me, Es, The Shining und Christine.


„Danke für die Angst“, via Thees Uhlmann (Youtube)

Ein bisschen satirisch darf es auch sein, wenn die lähmende Länge der Wälzer Erwähnung findet und sogar David Nathan, der offenbar der kaum wegzudenkende Standard-Sprecher der Hörbuch-Adaptionen ist. Er klingt aber eben auch souverän und angenehm. Auch die amerikanische Provinz findet Erwähnung, genauso wie die Themen Freundschaft und das Leben an sich. Und da hat, meine King-Krise hin oder her, der Thees recht. Neben seinem Grusel hat Stephen King immer eine ganze Menge aus dem Leben erzählt, das auch mein „Erwachsen werden“ beeinflusst hat. Da empfinde ich doch direkt ein bisschen Nostalgie … .

Header image/photo credit: Janko Ferlič

Kennt ihr vielleicht sogar noch mehr Songs, die von Autoren oder Literatur erzählen? Habt ihr in dem Song Referenzen gefunden, die ich oben vergessen habe zu erwähnen? Und was zieht euch am meisten an den Geschichten Stephen Kings an? Der Grusel oder die besungenen Fragen des Lebens?