Rückblick auf das Serienjahr 2016

Nachdem ich schon kürzlich auf die Filme des Jahres 2016 zurückgeblickt habe, folgen jetzt die Serien. Was die blanken Zahlen betrifft, ist das ähnlich überraschend für mich wie bei den Filmen. Denn ich habe tatsächlich noch mehr geschaut als im vorletzten Jahr. Und das erschließt sich mir ehrlich gesagt nicht so richtig, weil ich 2016 viel mehr unterwegs war als 2015. Aber schauen wir mal auf die schnöden Zahlen.

Im Jahr 2016 habe ich unter 61 begonnen Serienstaffeln 54 Staffeln zu Ende geschaut. Die Differenz ergibt sich aus 4 Staffeln, die ich momentan noch zu Ende schaue, einer abgebrochenen Serie (Greys Anatomy Staffel 12) und ein paar Staffeln bei denen ich vorerst das Interesse verloren habe. Unter den 54 Serienstaffeln, die ich geschaut habe, sind zwei Rewatches (Akte X Staffel 3 und Cowboy Bebop) und nur 4 Anime (Steins;Gate, Cowboy Bebop, Attack on Titan, Psycho Pass). Ich bin etwas enttäuscht, dass ich eine so große Liebe wie Anime dieses Jahr so vernachlässigt habe. Für 2016 nehme ich mir daher vor mehr Anime zu schauen. Das ist eine Entwicklung, die ich echt traurig finde, aber man muss fairerweise auch sagen, dass Anime recht teuer sind und im Programm der klassischen Streamingdienste (Netflix, Amazon Instant Video / Prime) gibts bisher noch zu wenige, die mich interessieren. Wer mich mal zu den auf Anime spezialisierten Streamingdiensten erhellen kann, würde mir also einen großen Gefallen tun 😉 Beim Zusammenrechnen der gesehen Staffeln kommt meine Excel-Tabelle übrigens auf sage und schreibe 545 geschaute Episoden. Hui. Dabei bin ich absolut kein Binge-Watcher. Mir tut das immer um die Zeit leid, in der ich auch ein gutes Buch lesen könnte oder was produktives mache. Zum Beispiel bloggen 😉 Aber die Rechnung geht auf, wenn ich jetzt mal meine Serien-Gewohnheiten runterrechne. Das bedeutet, dass ich am Wochenende pro Tag ca. 3 Serienepisoden schaue (max.) und werktags ca. 1. Da komme ich auf 11 Episoden pro Woche. Mal 52 Wochen kommt man da auf 572 Episoden. Man kann das also schon schaffen ohne binge-watching oder zuhause einsperren. Yes. Ob mich wohl jemand für diese Übersicht meines Nutzungsverhaltens bezahlen möchte? Ich würde Spenden für mein enthusiastisches Statistik sticken entgegen nehmen. 🙂

Das geht sogar noch weiter. So habe ich in diesem Jahr auch mal notiert wo ich meine Serien schaue. Und siehe da: ich sehe mehr als doppelt soviele Serien bei Netflix als bei Amazon Instant Video. Einer der Gründe dafür dürfte sein, dass ich die Qualitätsschwankungen bei Amazon größer empfinde und es mich sehr deprimiert, dass Serien auch mal aus dem Angebot verschwinden oder ich keine Original-Tonspur angeboten bekomme. Oder sie dann aus dem Prime-Segment verschwindet wie kürzlich bei Mr Robot und ich auf Deutsch weitergucken oder draufzahlen soll. Hmpf. Ich habe sogar darüber nachgedacht Prime abzuschaffen. Aber das ist eine Diskussion für einen anderen Artikel. Die meisten Serien, die ich geschaut habe gehören den Genres Thriller, Mystery, Krimi, Comedy oder Science-Fiction an. Das war mal eine Erkenntnis aus der Statistik, die mich überrascht hat. Comedy ist eigentlich sehr untypisch für mich. Ich lache zwar gern, schaue aber deutlich drama-lastige oder düstere Stoffe. Und siehe da: Drama ist auch nicht so stark vertreten. Mh. Interessant. Bei der Lauflänge waren die meisten Serien so um die 45 min pro Episode angesiedelt. Obwohl ich es sehr anstrengend finde, wenn Serien Episoden 60min oder mehr haben, ist das aber meistens kein K.O.-Kriterium. Was aber sehr wohl ein Ausschlusskriterium für eine Serie sein kann ist die Anzahl der Episoden pro Staffel. Ich habe einfach keine Lust mehr auf Serien(staffeln) die mehr als 20 Episoden haben. Nur ein Fünftel der geschauten Serienstaffeln gehört zu dieser Kategorie. Die überwiegende Mehrzahl hat 10-14 Episoden oder weniger als 10. Das finde ich auch wesentlich angenehmer. Und es sind meistens tatsächlich auch die besseren Serien. Die, die sich auf die Handlung fokussieren. Während die mit mehr als 20 Episoden häufig einen trägen Case-of-the-week-Charakter haben wie Blindspot, Supernatural oder Greys Anatomy. Und das sind die Serien, die ich tatsächlich auch früher oder später abbreche. Weil: keine Lust mehr. Serien-schauen erfordert ein bisschen mehr Zeit als bei einem Film, weswegen ich da nicht mehr so tolerant bin. Was nicht gefällt, fliegt raus. Früher habe ich schlechten Serien bzw. Serien, die mir nicht gefallen länger eine Chance gegeben in der Hoffnung, dass sie plötzlich noch supergut werden. Jetzt nicht mehr. Das hat sich mit der Zeitknappheit im Berufsleben drastisch geändert. Und das jedes Jahr mehr. Das schlägt sich auch in den Bewertungen nieder. Ich habe massig überdurchschnittlich gut bewertete Serien (>=8/10) und gar keine mit den Bewertungen 1-3/10. Was zu erwarten war, dass die überwiegende Zahl der geschauten Serien aus den USA stammen, gefolgt von UK und Japan. Übrigens sind es bei Japan nicht nur Anime, sondern auch zwei japanische nicht-animierte Serien (Atelier, Midnight Diner). Bei deutschen Serien habe ich Nachholbedarf, aber im Moment gibt es keine, die ich wirklich schauen möchte. Außer vielleicht den Tatortreiniger. Bei Serien ist es außerdem anders als bei Filmen. Durch Netflix-Eigenproduktionen etc. schaue ich eher aktuelle Serien. Die Spanne der Veröffentlichungsjahre reicht lediglich von 1995 bis 2016. Die meisten Serien stammen dabei aus den Jahren 2015 und 2016. Und was waren jetzt wohl die besten geschauten Serienstaffeln?

„Preacher Trailer Deutsch – Staffel 1 | Amazon Originals“, via Amazon Video DE (Youtube-Channel)

Meine Top Serien (und Staffeln) in diesem Jahr

  1. Preacher S1erschütternd, witzig, derb, schwarzer Humor und offensichtlich erst der Anfang der Reise
  2. Dirk Gentlys Holistic Detective Agency S1extrem witzig und abgefahren, selten eine Serie gesehen, die so ein dichtes Netz verrückter Zusammenhänge plus Zeitreise so genial verkettet und erzählt. Und die Charaktere! Herrlich schräg!
  3. Stranger Things S1 – cooles Retro-Feeling und gut gestrickte Mystery
  4. Black Mirror S3 bleibt sich treu, wachrüttelnd, innovativ
  5. Jessica Jones S1diese weibliche Antiheldin rockt extrem, und der Bösewicht verursacht mir Gänsehaut
  6. Game of Thrones S6es geht sichtlich voran in der Handlung
  7. Steins;Gateanfangs etwas schräg, dann irre spannend
  8. Making a Murderer S1vielleicht nicht die beste Doku, aber das Hat-er/Hat-er-nicht ist spannend
  9. Attack on Titan S1ziemlich derbes Szenario, aber es hätte gern schneller in der Geschichte voran gehen können
  10. Der Tatortreiniger S1sehr witzig, Schotti ist cool

Schlechteste Serie / Größte Enttäuschung

Rosemarys Baby – einfach unausgewogen und überdramatisiert, zu telenovela-ig

Heroes Reborn – viel zu albern und comichaft

Luther S4 – Luther ist eine extrem gute Serie, die ich jedem ans Herz lege. Aber sie hätte mit dem angedachten Ende in Staffel 3 enden sollen – wer zur Hölle hat bloß entschieden, dass es eine vierte geben muss? Schaut sie einfach nicht, bitte!

Supernatural S10 – Staffel zehn war die wahrscheinlich bis jetzt überflüssigste Staffel und damit war mir klar, dass ich es nicht weiterschauen werde

Größte Überraschung

The Enfield Haunting – nicht viel erwartet, viel bekommen

Flight of the Conchords – sehr witzig und charmant! Das war mal eine Serie, die ich vorher gar nicht kannte, auch eine nette Überraschung.

Luke Cage – was für eine großartig diverse Serie! Ich hatte erwartet, dass mich das Thema um Luke und seine hood nicht wirklich packen wurde, aber es hat mir bspw. wesentlich besser gefallen als Daredevil S2.

Midnight Diner – mal abgesehen von der schönen melancholischen Stimmung, war es auch eine Überraschung, dass die Serie auf Netflix verfügbar ist.

Dirk Gentlys Holistic Detective Agency S1 – Ich wusste, dass der zugrunde liegende Stoff von Douglas Adams ist und das wars. Dafür wurde ich überaus positiv überrascht! Genial, witzig, abgefahren.

„Dirk Gentlys holistische Detektei | Trailer [HD] | Netflix“, via Netflix Deutschland, Österreich und Schweiz (Youtube-Channel)

Geheimtipp

Dirk Gentlys Holistic Detective Agency S1

Midnight Diner

The Bletchley Circle S1

Into the Badlands

Die Brücke – Transit in den Tod

Seltsamste Serienstaffel überhaupt …

Heroes Reborn einfach zu albern und hat alles übernommen, was die Vorgängerserie schlecht gemacht hat, statt das Gute zu übernehmen

Supernatural S10, Pretty Little Liars S6wiederholt sich ständig, öde und man kommt sich verarscht vor

The Flash S2ehrlich? Geister? Ach komm schon …

War den Hype nicht wert

Firefly – versteht mich nicht falsch, es eine unterhaltsame Serie, aber warum sie gehypt wurde, kann ich nicht nachvollziehen. Vielleicht war die Absetzung sogar der Auslöser für den Hype. Wer Western/Kopfgeldjäger und Raumschiffe möchte, dem lege ich stattdessen Cowboy Bebop ans Herz.

American Horror Story S5was war so beeindruckend an der Staffel? Der viele Sex und das viele Blut? Die Nebencharaktere machen es gegen erst wertvoller

War den Hype wert

Into the Badlands S1

Mad Men S1ich bin noch nicht weit, aber ich finde das gesellschaftliche Bild der 50er Jahre verblüffend und schockierend banal und selbstgerecht – den Männern gehört dort die Welt, egal wieviel sie rumhuren und wie sie sich aufführen

Zu früh abgesetzt Serie

Penny Dreadful aber mit zehn Ausrufezeichen !!!!!!!!!! Was für eine geniale Serie, ich habe sie geliebt. Aber ich verstehe nicht, warum man sich entschieden hat sie abzusetzen. Schließlich gab es noch soviele unerzählte oder nur angeteaserte Geschichten und das Ende wirkte zu abrupt. Waruuuuum?

Alles hat einmal ein Ende … leider – beendete Serie

Penny Dreadful leider. 

Flight of the Conchords – war gut so! Lieber ein frühes Ende, als endlose Abwärtsspirale

Luther und ist das dieses Mal wirklich das Ende oder was?

Bitte, gebt der Serie eine finale Staffel!

The Flashwird es aber so bald nicht geben, damit sich DC mit seinen mittelmäßigen Serien weiter selbstbeweihräuchern kann

Stranger Things hätte gern mit Staffel 1 enden können

Orphan Blackwie man so hört wird die fünfte die letzte sein und das ist auch besser so. Bereits ab Staffel zwei ging es bergab mit der eigentlich extrem coolen Serie. Kann mich gar nicht aufraffen die vierte Staffel zu schauen.

Guilty Pleasures

Attack on Titandas Rumgeschlachte dort und das zähe Vorankommen sind eigentlich nicht gerade Merkmale für eine gute Serie … aber es ist trotzdem spannend

Gilmore Girls: A Year in the Lifehier passt es am besten rein, weil es einfach nett und ganz cool war einen Blick in das Leben der Gilmores zehn Jahre später zu werfen (mehr aber auch nicht)

UnREALich bin mir nicht sicher, ob ich die Serien irgendwem empfehlen würde, weil es zuviel Drama und seltsame Menschen in der Serie gab, die böse Dinge tun und betrügen und sich dumm verhalten. Aber das wird mein neues ‚Pretty Little Liars‘. Eben eine Guilty-Pleasure-Serie, in der ich mir das Drama anschaue, worauf ich im echten Leben gern verzichte.

Abgebrochene Serien

Pretty Little Liarsohne Worte, es ist einfach nicht auszuhalten wie sich die Serie selber kopiert

Greys Anatomyohne Worte, es ist einfach nicht auszuhalten wie sich die Serie selber kopiert

Supernaturalohne Worte, es ist einfach nicht auszuhalten wie sich die Serie selber kopiert

The Man in the High Castlehat mich nicht abgeholt. Die Visuals waren gut, die Charaktere nicht. Lese lieber das Buch.

Bester Anime

Steins;Gate

Schlechtester Anime

gab es nicht! Tehehehe 😀

Gesehene deutsche Serien

Der Tatortreiniger S1

Fast abgebrochen, zum Glück doch noch weitergeschaut

The Fall – Staffel eins war mir zu dröge und zu dunkel, zu wenig Vorankommen, zu wenig des angekündigten Katz-und-Maus-Spiels. Staffel zwei setzt das denn endlich in die Tat um.

Rewatches

Akte X Staffel 3 und Cowboy Bebop

Bester Soundtrack/Bester Song

Peaky Blinders hat immer den besten Soundtrack. Ehrlich – mir ist auch kein anderer Soundtrack in Erinnerung geblieben abgesehen von Openings alleine. Dahingehend sind Serien doch noch ziemlich anders als Filme, obwohl es Ausreißer gibt. Beispielsweise Hannibal, Six Feet Under, etc.

„Peaky Blinders OST – Red Right Hand (Nick Cave And The Bad Seeds)“, via Ola Hryskova (Youtube-Channel)

Na das war doch ein ziemlich gutes Serien-Jahr! Ich hab mich von einigen Serien verabschiedet, die mich zunehmend genervt haben und werde das auch weiter tun. Zu meinen Vorsätzen für 2017 gehört mehr Anime zu schauen … habt ihr Serien-Vorsätze? Und wie war euer Serien-Jahr?

12 Antworten

  1. Nicht, dass die 10. Season von „Supernatural“ jetzt besonders toll gewesen wäre, aber wenn man die Staffeln 6 und 7 überstanden hat, sollte einen da ja nichts mehr wirklich schocken oder? Ich bin zwar auch der Meinung, dass die Serie schon viel zu lange läuft, aber irgendwie schafft sie es trotzdem immer noch, mich zu unterhalten. Das schlimmste ist halt mit 6 und 7 bereits überstanden.

    1. Avatar von Miss Booleana
      Miss Booleana

      Haha, könnte man meinen 😉 Aber ich finde Staffel 10 war um einiges wertfreier als beispielsweise Staffeln 6 und 7. Dass sich da bereits die Geschichte ein wenig wiederholt, ist klar. Aber zum Beispiel bietet die Staffel mit bspw. den Leviathans noch ansprechende Gegner, während es in Staffel 10 nicht mal richtige Gegner gibt. Und die, die sie sich ausgedacht haben, kommen viel zu kurz und tauchen nur in wenigen Episoden auf, obwohl die Potential gehabt hätten. Dabei wiederholt sich die Geschichte noch stärker als vorher und ist quasi wieder identisch zu Staffel vier. Naja fast zumindest. Das fand ich dann doch etwas zu dreist und langweilig. Sozusagen dreistweilig. Hat du denn die 10. gesehen und hat sie dir gefallen?

      1. Ich fand die Leviathans absolut grauenhaft und man merkte an allen Ecke und Enden, dass die einfach nur schnell hingeschludert wurden, weil man neue Gegner brauchte, nachdem man ja eigentlich alles aufs Serienende nach Season 5 hingeschrieben hatte. Das war einfach ganz furchtbar.
        Ich fand Staffel 10 okay. Nichts weltbewegendes, aber hatte ein paar gute Folgen dazwischen. Außerdem mochte ich die ganze Demon-Dean-Geschichte ganz gerne.

  2. Wow, was für eine Auswertung. Klasse! Das erfreut mein Statistikherz. Und ich entdecke viele Parallelen (Wertungen, Episodenzahl). Sehr interessant. Und du hast noch einmal mehr gesehen als ich, auch dafür Respekt. Nur mit deiner Einschätzung zu „Firefly“ stimme ich (natürlich) nicht überein, freue mich dafür aber sehr, dass du Gefallen an „Mad Men“ gefunden hast 🙂

    1. Avatar von Miss Booleana
      Miss Booleana

      Haha, danke XD Mein Statistikherz hat auch gelacht. V.A. weil es hier schön einfach war, da ich ja das ganze Jahr nur meine Tabelle pflegen musste und dann die Grafiken rausziehen konnte. So mag ich das 😀
      Ja das war mir schon klar, dass ich mir mit meiner Meinung zu Firefly keine Freunde mache 😉 Der Film hat ein bisschen gezeigt wie die Serie hätte sein können, der hat irgendwie mehr Spaß gemacht.
      Mad Men steht schon ewig auf der Todo-Liste, aber es hat mich bisher immer geschmerzt, dass man so eine vielversprechende Serie nicht via Prime abrufen oder auf Netflix finden kann.

  3. Schöne Statistiken. 🙂 Midnight Diner hat einen eigentümlichen Charm und mir gut gefallen. Danke für den Tipp. Cowboy Bebop habe ich 2016 auch endlich mal wieder geschaut – und den hervorragenden Soundtrack genossen. 😉

    1. Avatar von Miss Booleana
      Miss Booleana

      Danke 😉 Bunte Statistiken fetzen … . Ach – du hast Midnight Diner gesehen? 🙂 Freut mich, dass es dir gefallen hat.
      Der Soundtrack von Cowboy Bebop ist wirklich fantastisch. Ich mag die jazzigen und Blues-Nummern sehr. Wahrscheinlich einer der besten Anime-Soundtracks oder sogar Soundtracks allgemein die ich kenne.

  4. waaaaah mit Orphan Black geht es überhaupt nicht bergab und das die Serie zu Ende geht finde ich mehr als traurig. Nein, nein, nein – da werden wir niemals einer Meinung sein *grummel* 😉

    1. Avatar von Miss Booleana
      Miss Booleana

      Najaaaaaa also ich finde Orphan Black immer noch besser als zig andere Serien. Und Tatiana Maslanys zahlreiche Inkarnationen in der Serie sind unumstritten großartig. Aber die Geschichte wird etwas mau ab der zweiten und v.A. dritten Staffel und bietet doch irgendwie zu wenige Auflösungen – zumindest empfinde ich das so. Ich habe das Gefühl, dass immer nur neue fiese Organisationen ausgedacht werden anstatt mal in Richtung eines runden Endes zu schippernd. Oder nicht? 😉 Und was das Ende von Serien betrifft … guten Serien haben ein Ende verdient, finde ich. Bevor sie in stumpfe Unterhaltung abgleiten, die nur aus Profitgedanken ins Unendliche in die Länge gezogen wird. Lieber ein Ende mit Schrecken als … usw.

  5. Dieses Gefühl, dass ich meine Zeit so viel sinnvoller verbringen könnte, kenne ich leider. Ich bin eine totale Bingewatcherin. Letzte Woche war ich zB krank und habe 35 Episoden geguckt. Da hatte ich Angst vor mir selbst :D.

    Ich finde deine Statistiken toll ;). Generell mutiere ich dank Uni immer mehr zum Statistik-Fan.

    Bei mir ist es auch so, dass die meisten Serien, die ich so richtig gut finde, keine dieser „Case of the Week“- Sachen sind. Die gucke ich auch mehr zur Unterhaltung und erwarte nicht viel Anspruchsvolles.
    Wenn es um die Story geht, ist es einfach deutlich, dass Serien mit kürzeren Staffeln mehr Wert darauf legen und sich mehr Mühe geben.

    Deinetwegen habe ich übrigens mit „Black Mirror“ angefangen. Nach der ersten Folge dachte ich erst „Was zum Geier“, aber irgendwie war sie hab auch genial. Habe erst die zweite gesehen, aber die war ebenso genial.

    „Der Tatortreiniger“ sehe ich auch immer gerne. Bleibt auch genauso gut, finde ich, auch wenn die Qualität zwischen den Folgen etwas schwankt.

    Was „Luther“ betrifft, ist es bei mir leider zu spät, aber ich hatte beim Schauen deine Rezension im
    Kopf und muss dir leider recht geben. Mich hat die Staffel maßlos enttäuscht. Eine neue Figur wird lieblos eingeführt, meine Lieblingsfigur ist angeblich tot und lauter Handlungsstränge werden bekommen aber nicht beendet. Und der Killer war ja mal die größte Ansammlung von Horror-Klischees überhaupt, ohne dass es eine vernünftige Erklärung gegeben hätte.
    Ich bin mir auch nicht sicher, ob das jetzt wirklich das Ende ist. Sie haben ja quasi alles offen gelassen.

    „The Bletchley Circle“ war eine der ersten Serien, die ich auf Netflix gesehen hab, und ich fand es schade, dass sie nicht länger ist.

    Bei „Firefly“ geht es mir genau wie dir. Ich hab immer nur gehört, die solle ja so genial sein und wie ich die nicht kennen könne und so. Und dann habe ich sie gesehen und fand sie auch ganz nett, aber nicht so weltbewegend. Kann wirklich sein, dass der Hype daran lag, dass sie abgesetzt wurde.

    „Mad Men“ stehe ich irgendwie ambivalent gegenüber. Ich hab nur die erste Staffel gesehen und die fand ich cool, aber gleichzeitig haben mich einige der Männer da so wütend gemacht. Und man kriegt schon beinahe vom Zusehen Lungenkrebs :D.

    Ich traue mich kaum noch, „Orphan Black“ weiterzusehen, weil alle sagen, dass die Serie schlechter wird. Ich finde das so schade, wenn man die ersten Staffeln richtig genial findet und dann geht es bergab und macht irgebdwie alles kaputt.

    „UnREAL“ ist irgendwie wie ein Autounfall: Man will nicht hinsehen, aber tut es trotzdem irgendwie. Ich fand die erste Staffel total gestört und krank und hab sie trotzdem ziemlich schnell durchgeguckt.

    Also ich bin ja erst bei der 5. Staffel und find da schon, dass „Supernatural“ sich selbst nicht ernst nimmt.
    Und bei PPL hab ich es sogar nur bis Folge 1 geschafft, bis mir die Mädels alle auf die Nerven gingen.

    Ups, sorry für die Länge dieses Kommentars :D.
    Ich nehme mir für 2017 vielleicht vor, mal mehr Serien zu beenden, bevor ich neue anfange.

    1. Avatar von Miss Booleana
      Miss Booleana

      Hi Charlie,

      na für die Länge des Kommentars brauchst du dich doch nicht zu entschuldigen 😉 Der lebt ja durch die Kommentare. 🙂 Also danke.

      Da gehts mir ja genauso wie dir – cases of the week Serien reizen mich immer weniger. Wenn sie ein sehr kurzweiliges Konzept haben, kann man da ja noch mitmachen, aber alles andere langweilt mich früher oder später. Echt Fortschritte sind da meist zäh wie Kaugummi. Da lobe ich mir die Serien, die eine kohärente Geschichte auf weniger Episoden verteilt erzählen. Ich brauch da auch keine 25 …

      Freut mich, dass du mit Black Mirror angefangen hast und dass du es scheinbar nicht so übel findest. 🙂 In der ersten Staffel sind die Episoden alle ein bisschen düster, in den beiden weiteren Staffeln gibts auch mal Episoden, die zumindest etwas „heiterer“ sind.

      Das mit Luther S4 ist wirklich ganz große Grütze. Übrigens ist das auch meine LIeblingsfigur – zumindest neben Luther und ich habe die Nachricht mit größter Abneigung aufgefasst. Das hat die ganze Staffel ruiniert und wirkte sehr lieblos geskriptet. Warum es die Staffel überhaupt gibt ist mir ein Rätsel. Lange wurde ja rumgerätselt, ob es nicht vielleicht einen Film oder ein US-Remake mit Idris Elba geben soll. VIelleicht ist das Ende deswegen wieder so offen.

      Na bloß gut, dass es noch jemanden gibt, der Firefly nicht so fangirlt XD Ich kam mir schon wie ein Spielverderber vor. Aber ich habe auch noch keinen Artikel nachvollziehen können, der mir die Vorteile der Serie erläutern will, die zündet bei mir nicht und ich habe sie sogar als etwas langweilig wahrgenommen.

      Ja die Geschlechterrollen bei Mad Men machen mich stellenweise auch fertig, aber gerade deswegen finde ich sie auch so interessant. 🙂

      Naja … lass dich bei „Orphan Black“ nicht von den Stimmen der anderen (und meiner) beeinflussen. Ich sage immer, man soll sich einfach am besten selber eine Meinung bilden und nicht beirren lassen. Wenn man Lust auf die Serie hat, sollte man immer weitergucken. Idealerweise aber zwischendurch mal was trinken und essen und an die frische Luft gehen XD Binge-Watching und so …. 😉

      PLL habe ich so lange geguckt, weil das … so doof es klingt, irgendwie ein bisschen meine Sensationslust befriedigt hat. Im echten Leben mag ich keinen Zickenkrieg und keine Oberflächlichkeiten. Aber mir in der Serie die kleinen Dramen anzuschauen tut nicht weg und man kann sich mit so banalem Zeug wie Klamotten ganz gut auseinandersetzen XD Girlie-Serie eben … aber wirklich empfehlen würde ich die Serie wahrscheinlich auch niemandem, dafür ist sie viel zu schlecht …

      Supernatural hat wirklich immer mal wieder solche Episoden, in denen sie sich nicht ernst nehmen und irgendwas extrem witziges und abwegiges machen. Bspw. die Episode mit den Gameshows etc. XD Ich liebe das aber und ich kenne kaum eine andere Serie (außer MR Robot), die sich das mal traut. Staffel 5 war meine Lieblingsstaffel 😉

  6. Ich habe dieses Jahr besonders iZombie für mich entdecken können ähnlich wie Vikings und Skins… Da allerdings leider nur die ersten beiden Staffeln, denn mit den neuen Charakteren macht es nicht mehr wirklich Spaß.

    GoT wurde über Weihnachten zu meinem Favorit… Erste Staffel ist in der Tasche und was soll ich sagen? Erste Lieblingsperson ist schon tot… Genialer Auftakt.

    Zu Jessica Jones bekomme ich leider irgendwie gar keinen Zugang… und ich brauche dringend einen Amazon Prime Account.. So viele gute Serien -.-

    Into the Badlands ist genial! Und Firefly sowie Supernatural sind sowas von überflüssig… Da schon lieber Westworld

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