#Japanuary 2022 – Ankündigung

明けましておめでとうございます! Ich wünsche euch ein gesundes und glückliches neues Jahr 2022! Und was gibt es besseres um ins neue Jahr zu starten als eine Filmchallenge!? 😉 Wie viele andere japanophile Podcaster*innen und Blogger*innen feiern wir im Januar den japanischen Film. Bock mitzumachen? Um es mit den Worten der Initiator*innen von SchönerDenken zu sagen: #ErscheinenSieSonstWeinenSie! 🙂

Was ist der #Japanuary?

Zitat japanuary.de: „Um was geht es? Es geht darum, im Januar acht (oder weniger) japanische Filme anzuschauen und darüber zu schreiben oder zu podcasten. Das Ganze ist inspiriert vom Erfolg des #Horrorctobers. Und warum 8? In der japanischen Kultur gilt 8 als Glücksbringer, findet sich oft an spirituellen Gebäuden und wird „sue-hirogari“ genannt (erfolgreich sein). Jede/r sucht sich seine eigenen acht japanischen Filme aus und jede/r entscheidet selbst, wie und wo sie/er darüber schreiben oder podcasten will. Jede/r kann mitmachen. Und wer keine acht Filme schafft, ist auch willkommen 🙂 Die offiziellen Hashtags sind #Japanuary und #Japanuary2022.“

Was der Text oben nicht verrät ist, dass es das fünfte Mal ist, dass der #Japanuary stattfindet. 2017 wurde die Challenge auf Twitter aus dem Taufbecken gehoben. Die Idee kam wohl wie Legenden besagen von @politikundliebe, die Abspanngucker und Kompendium des Unbehagens. Jährlich sammeln nun die Initiatoren bei SchönerDenken freundlicherweise die Teilnehmer, die Filme und machen selber auch mit. Auf Twitter gibt es üblicherweise Diskussionen unter den oben genannten Hashtags und ich könnte kaum enthusiastischer sein! 😀 Heute geht es los! Und das für mich mit nachfolgenden Filmen …

Meine Filmliste

  • Die Tür in den Sommer (Netflix)
  • The Fable (Netflix)
  • Unter dem Regenmond (Arte Mediathek)
  • Japanese Girls Never Die
  • One Cut of the Dead
  • Pulse (2001)
  • Lowlife Love (Vimeo Ondemand)
  • Drive my car (Kino)

Die Liste gibt es natürlich auch auf Letterboxd. Wo ich gedenke den Film zu schauen, steht hinter dem Titel in Klammern, falls ihr auch Lust auf die Filme bekommen habt. Wenn dort nichts steht, dann ist schwieriger ranzukommen, d.h. liegt mir bspw. als (Leih-)DVD oder Bluray vor. Als da wären auf der Liste … Die Tür in den Sommer, ein Film der auf einem Science-Fiction-Roman von Robert A. Heinlein basiert. Ich gehe relativ unbefleckt rein, habe nicht mal einen Trailer gesehen. Hoffentlich war das kein Fehler ^^ – das Poster sieht so nach RomCom aus … . Ebenso auf Netflix streambar ist The Fable, das zuletzt im Filmtwitter so lange gehyped wurde bis ich auch neugierig geworden bin. Ihr Influencer, ihr! 🙂 Unter dem Regenmond läuft schon eine Weile im Zuge einer Kenji Mizoguchi Retrospektive in der Arte Mediathek und die Gelegenheit will ich doch nochmal unbedingt mitnehmen. Japanese Girls Never Die habe ich als Tipp aus einem Talk auf der Nippon Connection 2020 mitgenommen und wollte den schon letztes Jahr sehen. Leider nicht rangekommen. Dieses Jahr ist es dann vielleicht endlich soweit.

Nachdem ich auf der Nippon Connection 2021 Shin’ichirō Uedas Special Actors gesehen habe, wird es wohl mal Zeit seinen Durchbruch-Film One Cut of the Dead nachzuholen. Apropos nachholen: zwar kenne ich (leider) schon das Remake zu Pulse (aka Kairo), aber jetzt möchte ich dich auch mal Kiyoshi Kurosawas Original schauen. Mehr ein Zufallsfund ist Lowlife Love, dass man im Sortiment von Rapid Eye Movies auf Vimeo on demand streamen kann. Drive my car hat in Cannes ein paar Preise eingeheimst. Der Film ist die Adaption einer Kurzgeschichte Haruki Murakamis aus der Sammlung Von Männern, die keine Frauen haben. Der Film läuft u.U. im Januar im Lichtspielhaus eures und meines Vertrauens.

Ist es aber realistisch auf einen Kinobesuch zu hoffen? Weiß ich leider auch nicht und habe so meine Zweifel, denn plötzliche Lockdowns, Quarantänen o.Ä. sind wohl nicht total auszuschließen. Auch dass ich alle Leih-Discs bekomme, kann ich nicht garantieren. Als Backup habe ich den Film Mother im Hinterkopf, den man bei Netflix streamen kann. (Nein, weder der von Aronofsky, noch von Bong Joon-ho). Wäre trotzdem ganz schön, wenn es bei dem Plan oben bleibt. Schmerzhaft stelle ich fest, dass ich wieder ein Problem hatte an Filme japanischer Regisseurinnen ranzukommen.

Zu den Artikeln des #Japanuary 2021 hier im Blog

Besprechungen zu „Happiness“, „Bescheidene Helden“ & „Terra Formars“
Besprechungen zu „Creepy“, „Lesson of the Evil“ & „Herr Fuku-chan von nebenan“
Besprechungen zu „100 Yen Love“, „Jam“ & Fazit

Header Image Photo Credits: Andre Benz

Mein Enthusiasmus ist ungebrochen. Wenn ihr auch nur ein bisschen Bock auf die Aktion habt, macht doch mit. 🙂 Und neben dem Filme schauen und in Blogs oder Podcasts besprechen nicht den Austausch vergessen. Siehe Filmtwitter! Welche Filme aus der obigen Liste kennt ihr? (No spoilers please.) Welche schaut ihr im Januar? Obwohl ich schon fast seit Start der Aktion am „Japanuary“ teilnehme, habe ich mich (Asche auf meine Haupt) bisher kein einziges Mal selber mit meinen Besprechungen in die Übersicht eingetragen. Ich nehme mir fest vor, dass dieses Jahr nachzuholen … Kudos an SchönerDenken, dass sie jedes Jahr die Listen der Teilnehmer*innen und Filme pflegen!

4 Antworten

  1. Hab jetzt spontan entschlossen auch endlich mal mitzumachen. Mal sehen, was sich so auf den diversen Streamingplattformen an japanischen Werken finden lässt… 🙂

    1. Avatar von Miss Booleana
      Miss Booleana

      Schon gesehen – sehr cool. 🙂 Bin mal gespannt wie dein Fazit zum japanischen Film danach ist. Oder gibts vorher auch schon ein Fazit?

  2. […] oder dem #japanuary; ich hatte richtig Bock auf Filme. Vorrangig habe ich natürlich die #japanuary-Filme geschaut, bei denen ich dieses Mal einige schöne Überraschungen dabei hatte. Das Fazit mit den […]

  3. […] zufällig eine Adaption zweier Kurzgeschichten aus dem Buch. Andererseits wollte ich passend zum Japanuary auch Literatur japanscher Autor*innen lesen. Da drängte es sich förmlich auf Von Männern, die […]

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