7ème art: Animationsfilme von Hayao Miyazaki

Hayao Miyazaki und Isao Takahata sind die Köpfe hinter der japanischen Animationsfilmschmiede Studio Ghibli und ihre Filme weltbekannt. Sie gelten als Familienunterhaltung mit mal sehr ernstem, mal sehr lustigen Ton – die aber nie nur das eine oder das andere sind. Dabei setzte das Studio stets fast durchweg auf handgezeichnete Animation: aufwendig, teuer, aber mit viel Liebe. Miyazaki selber führte bei unzähligen Filmen Regie oder steuerte das Drehbuch bei. Merke: nicht jeder Miyazaki ist ein Ghibli, daher die Kennzeichnung [Ghibli] (s.u.) Miyazaki selber hat als Zeichner angefangen und wirkte bspw. an der bekannten Anime-Serie „Die Schatzinsel“ (nach dem gleichnamigen Roman) mit. Im letzten Jahr gab es einige Hiobsbotschaften für die Fans der Filme: Miyazaki hört auf und das Studio produziert vorerst auch keine Animationsfilme mehr. Zumindest bis klar ist, welchen Weg das Studio einschlagen will. Im Jahr 2015 erhält Hayao Miyazaki den Ehren-Oscar für sein Lebenswerk und ich widme meine Kategorie heute diesem Mann, der soviele Filme geschaffen hat, die eine wichtige Eigenschaft haben: sie machen glücklich.

Nausicaä aus dem Tal der Winde (1984)

In einer post-apokalyptischen Zukunft entwickeln sich die Menschen zurück und ihr Lebensraum wird zunehmend von einem „Meer der Fäulnis“ genannten Pilzwald verdrängt. Die sich ausbreitenden Gewächse sind giftig und bieten vielen Käfern (genannt Ohmu) einen Lebensraum, die von den Menschen als Parasiten und Todbringer betrachtet werden. Das Tal der Winde wird von anderen Königreichen überfallen mit dem Hintergedanken die Bewohner für sich zu gewinnen und davon zu überzeugen (notfalls zu erpressen), dass sie gemeinsam das Meer der Fäulnis und alle Lebewesen darin vernichten, um den Lebensraum zurückzugewinnen. Nur Nausicaä (sprich Nauschka), die Prinzessin aus dem Tal der Winde, glaubt nicht daran, dass das die Lösung ist und stellt sich gegen die anderen.

Der Film basiert auf einem von Miyazaki selber gezeichneten Manga. Der Film wird oftmals dem Studio Ghibli zugeschrieben, entstand aber vor der Gründung des Studios. Der Erfolg von Nausicaä aus dem Tal der Winde wurde aber der Anstoß (v.A. auch in finanzieller Hinsicht) für die Gründung des Studios. Der Vergleich ist aber trotzdem naheliegend, da die Optik, Machart und die Stimmung des Films Ghibli-Werken sehr ähnelt. Kein Wunder, denn große Teile des Produktionsteams bildeten dann das Studio Ghibli. Auch die Motive findet man in Ghibli-Filmen oftmals wieder. Einen aufrechten, fröhlichen Helden; Naturverbundenheit und Technik die in einer ansonsten rückständigen bis mittelalterlichen Welt benutzt wird. So ist Nausicaä eine versierte Fliegerin. Und man beachte: eine Heldin. Weiblich. Das ist was, was ja zahlreiche Filmemacher heutzutage nicht gebacken bekommen – eine Geschichte massenwirksam um eine Frau zu zentrieren und gar davor zurückschrecken. Dabei ist Nausicaä aus dem Tal der Winde nicht unbedingt ein Kinderfilm – hier sterben erstaunlich viele Charaktere. Obwohl ich mich anfangs angesichts der Käfer (urks …) nicht so wirklich auf den Film gefreut habe, empfand ich ihn später als sehr berührend mit einem mal ganz anderen Ansatz als andere Animationsfilm. Nur die vielen Prinzen und Prinzessinnen und ihre Motive in dem Konflikt waren mir etwas zu durcheinander und zu verwirrend erzählt. Dadurch hat der Film so seine Längen. Aber der typische Charme von Miyazakis Filmen hats noch geschafft, dass ich auch mit den Ohmu sympathisiere.

(8/10)

Sternchen-8

Das Schloss im Himmel [Ghibli](1986)

Das junge Mädchen Sheeta ist Waise und hat nicht mehr viel von ihren Eltern bis auf eine Kette mit einem blauen Juwel. Eines Tages tauchen aber mehrere finstere Gestalten auf, die nach dem Stein hinterher sind. Erst auf der Flucht erkennt sie die magischen Kräfte der Kette und landet wortwörtlich in den Armen des Jungen Pazu, der ihr hilft. Als klar wird, dass es eine Verbindung zwischen der Kette und der Legende von der im Himmel schwebenden Stadt Laputa gibt, machen sich die Kinder auf die Suche nach der Stadt und Sheetas Ursprung.

Der erste Film vom Studio Ghibli! Laputa ist ein Film für Groß und Klein (aber auch hier wieder keiner für ganz ganz klein, zuviele Explosionen, zuviel Aufregung) und erzählt eine mitreißende, leicht an Laputa aus Gullivers Reisen angelehnte Geschichte, die Gier und Machthungrigkeit anprangert. Der Zuschauer wird in wundervollen Bildern in eine fremde Welt entführt. Die Detailverliebtheit betrifft aber nicht nur das Setting und die Landschaften, sondern auch das Character Design. So erinnere ich mich mal abgesehen von einer gewissen schwebenden Stadt und deren „Bewohner“ auch gerne an die Luftpiraten, auf die wir später treffen. Ich finde für dieses wunderschöne Werk eigentlich nur Bewunderung. Wo aber andere Formate zu wenig Handlung und Geschichte haben, steckt in „Das Schloss im Himmel“ vielleicht etwas zuviel. Es gibt soviele Charaktere und Motivationen, das die zahlreichen kleineren Nebenhandlungen und Abschnitte für das Gefühl sorgen, dass der Film zu lang ist und die Konzentration nachläßt.

(9/10)

Sternchen-9

Mein Nachbar Totoro [Ghibli](1988)

Die Familie Kusakabe zieht aufs Land und die beiden Schwestern Satsuki und Mei erkunden die Gegend, lenken sich von den Gedanken an ihre Mutter ab. Sie liegt in einem nahen Krankenhaus und versucht sich von einer Krankheit zu erholen. Während die Kindern durch das Haus düsen, begegnen sie den ersten Vorboten: kleinen Ruß-Männchen. Bald entdeckt die deutlich jüngere Mei Waldgeister – allen voran den riesengroßen und kuscheligen Totoro. Bald erleben die Kinder viele Abenteuer mit den Waldbewohnern. Aber eines Tages verschwindet Mei spurlos.

Dieser Film ist so ziemlich der Inbegriff des warmherzigen, naturverbundenen Kinderfilms. Auf der einen Seite steht die Familiendramatik – kranke Mutter und Umzug + die Ängste der Kinder, dass die Mutter nicht wieder gesund werden könnte. Auf der anderen Seite ihre Ablenkung durch die zahlreichen Wesen wie die Ruß-Männchen, Totoro und die Geister oder auch den Katzenbus. Sie werden die heimliche Stütze der Kinder und der gesamte Film ist ein richtiger Trostspender, der sich diesmal auch vorrangig an kleinere Kinder richtet. Trost in der Natur und der Fantasie zu suchen – eine wunderbare Botschaft, die gezielt mit dem Gedanken gedreht wurde, zu trösten und zu ermutigen und Freude zu verbreiten. Auch wenn das Filmliebhaber-Herz in mir noch ein bisschen mehr Handlung auch ganz gut gefunden hätte.

(8/10)

Sternchen-8

Kikis kleiner Lieferservice [Ghibli](1989)

Die junge Hexe Kiki folgt der Tradition: um in den Besitz ihrer vollen Fähigkeiten zu gelangen, muss sie ausziehen und selbstständig in einer fremden Stadt leben und an sich arbeiten. Mit ihren durchwachsenen Flugfertigkeiten auf dem Besen schnappt sie ihre schwarze Katze Jiji und zieht los. In einer fernen Stadt hilft sie in einer Bäckerei aus, lernt viel Neues kennen und gerät in die eine oder andere brenzlige Situation. Sie arbeitet von nun an als Lieferantin: Kikis kleiner Lieferservice! Aber eines Tages verlassen Sie ihre Hexen-Kräfte… .

Der inzwischen auch als Realfilm umgesetzte Animationsfilm arbeitet wie viele andere Ghibli-Filme mit europäischen Kulissen, läßt aber die Ortschaften weitestgehend unbenannt. Die Filme basieren auf dem in etwa gleichnamigen Kinderbuch von Eiko Kadono. Auch „Kikis kleiner Lieferservice“ richtet sich an jüngere Zuschauer, legt aber durch Kikis Flugstunden und Liefertouren rasante Geschwindigkeiten an den Tag. Die Botschaft des Films ist dabei kindlich, aber sehr wertvoll. Sei mutig, gib nicht auf, arbeite an dir und lass dich nicht unterkriegen! Kikis Weg zum Erwachsenwerden und zur Ausbildung als vollwertige Hexe erinnert daran wie früher Gesellen ausgezogen sind und reisten und macht v.A. dann Spaß, wenn man sich noch in die Unsicherheiten der Kindheit hineinversetzen kann. Ich habe mit Kiki mitgelitten – man muss aber akzeptieren, dass es etwas dauert bis zum Klimax ihrer Erzählung und sie an sich und ihren Fähigkeiten zweifelt. So erzählt man im Hause Ghibli und spricht von vielen, vielen Details aus ihrem neuen Leben in der Stadt, was zu einigen Längen in der Handlung führt.

(8/10)

Sternchen-8

Porco Rosso [Ghibli](1992)

Porco Rosso ist ein begnadeter Pilot mit einem markanten Äußeren: er hat einen Schweinekopf. Als Kopfgeldjäger verdient er Ende der 1920er Jahre sein Geld und macht besonders gerne Luftpiraten dingfest. Als er seine Maschine zur Generalüberholung nach Mailand bringt, wird es mehr als einmal brenzlig für ihn und er macht Bekanntschaft mit dem Piloten Curtis, der ihn herausfordert. Sein Mailänder Mechaniker des Vertrauens gibt aber an die nächste Generation ab: Porco muss sich mit der jungen Mechanikerin Fio zufrieden geben und ist anfangs wenig begeistert. Fio bringt etwas Licht in Porcos Vergangenheit und bald schon muss seine Maschine für neue Herausforderungen und eine Flucht in Schuss sein.

Porco Rosso ist meiner Meinung nach einer der eher unterschätzten Werke von Miyazaki/Ghibli, aber einer meiner Lieblingsfilme des Studios. Soll man die Geschichte anreißen, so wie ich gerade, kommt es einem so vor, als ob der Film wenig Handlung hätte. Tatsächlich klingen Porcos Bemühungen sich Luftpiraten vom Hals zu schaffen und seine Maschine wieder in Schuss zu kriegen storytechnisch relativ dünn. Aber die Handlung birgt noch eine ganze Menge mehr. So ist da natürlich noch die Frage warum er einen Schweinskopf hat und ob er schon so zur Welt gekommen ist? Denn der Film spielt nicht in einer farbenfrohen Fantasie-Welt wie beispielsweise Das wandelnde Schloss o.a. Ghibli-Werke, sondern es werden sehr klar Zeit und Ort benannt. Und die Wahl fiel auf Italien! Was eher selten ist in Filmen von Miyazaki, normalerweise spielen die in einer nicht weiter benannten Welt aber oftmals angelehnt an Europa oder Japan. Das Setting hat den Hintergrund, dass Porco Rosso ein verborgen politischer Film ist. Natürlich steht im Vordergrund Porcos Aufgabe und seine Reise nach Mailand und dass er sich mit Fio auseinandersetzt etc. Aber der Faschismus blitzt immer wieder thematisch auf, genauso wie das Thema politische Umschwünge und Krieg. Das ist eine seltene Mischung! Kinder schauen den Film wie einen Kinderfilm und Erwachsene werden hellhörig, wenn die Geheimpolizei hinter Porco her ist. Deswegen: mein Geheimtipp.

(10/10)

Sternchen-10

Das wandelnde Schloss [Ghibli](2004)

Die junge Frau Sophie wird bei einem Zwischenfall von einem jungen, ihr unbekannten Mann gerettet. Das weckt aber den Argwohn der Hexe des Niemandslands, insbesondere wegen Sophies Schönheit und Jugend. Sie verwandelt das Mädchen in eine etwa 80 oder 90 Jahre alte Frau. Sophie ist geschockt, will das Geschehen rückgängig machen und macht sich auf den Weg zum Niemandsland und verlässt ihre Stadt. Durch einen Zufall findet sie das Schloss des Zauberers Hauro – der sich als der junge Unbekannte entpuppt. Sein wandelndes Schloss ist ein wundersames Teil, das einen überall hinbringen kann. Als sie aber Calcifer, den magischen Kern des Hauses, findet und einen Handel mit ihm ausmacht, soll ihr das nur Recht sein. Calcifer ist an Hauro durch einen Fluch gebunden. Findet Sophie für ihn raus wie er aus dem Handel befreit wird, verwandelt er sie zurück. Da Sophie sich in den absonderlichen Hauro verliebt hat und gar nicht weg will, kommt ihr das sehr gelegen. Von da an arbeitet sie als Putzfrau in Hauros wandelndem Schloss und versucht das Geheimnis zu knacken.

Zwar ist Das wandelnde Schloss ein riesengroßer Favorit vieler Ghibli- und Anime-Fans, aber bei mir ist nie so wirklich der Funke übergesprungen. Während ich Sophie sehr sympathisch fand, das Schloss und die Nebencharaktere sehr toll finde (die Vogelscheuche!!!), konnte ich mich für Hauro wenig erwärmen. Seine charakterliche Entwicklung ist ungewohnt sprunghaft und für mich nicht nachvollziehbar. Und das obwohl Story- und Charakterentwicklung ein großes Plus von Miyazaki und dem Studio ist. Es gibt noch viele andere Bestandteile die ich irgendwie inkonsequent finde. So z.B. dass sich Sophie ab und zu sprunghaft in ihr junges Ich zurückverwandelt, v.A. nachts. Davon mal abgesehen, erkennt man mehrere schöne Botschaften. Beispielsweise Toleranz, wenn man sich anschaut wie selbstverständlich Sophie mit der Vogelscheuche umgeht oder wie anfangs mit Sophie umgegangen wird. Oder auch in den Abschnitten in denen Krieg thematisiert und kritisiert wird. Insgesamt bleibt der Animationsfilm für mich aber nichts halbes und nichts ganzes.

(7/10)

Sternchen-7

Ponyo – Das große Abenteuer am Meer [Ghibli](2008)

Ein Goldfischmädchen flieht vor ihrem Vater und trifft an Land den Jungen Sōsuke. Er gibt ihr den Namen Ponyo und sie verwandelt sich in ein Mischwesen, um mit ihm zu spielen. Sie erleben gemeinsam viele Abenteuer bis ihr Vater, der Zauberer Fujimoto, sie zurückholt und unter Wasser gefangen halten will. Ponyo will aber ein Mensch werden und löst mit ihrem Kummer einen Konflikt aus – sie bemächtigt sich der Magie, wird ein Menschenmädchen, löst aber damit eine Überflutung aus, die die Menschen aus Sōsukes Ort bedroht. Wie kann das gestoppt werden, ohne dass Ponyo zurück ins Meer gehen muss?

Ponyo ist nach all den Filmen mit einem ernsteren Unterton wieder ein Werk, dass sich deutlich vorrangig an Kinder richtet und erinnert damit etwas an Mein Nachbar Totoro. Dadurch ist die Botschaft und Handlung wieder etwas zurückgefahren und weniger ausladend oder gewalttätig und stattdessen einfacher gestrickt. Ein Kinderfilm, der mit einfachen Mitteln eine Botschaft rüberbringt ist immer eine lohnenswerte Sache. Nur finde ich die Botschaft hier nicht so wirklich und auch das character design erscheint mir nicht so gelungen in Ponyos Fall. Insbesondere als Goldfisch-Mädchen-Mischwesen finde ich es nicht gut. Außerdem gibt es eine Menge Charaktere, die nicht unbedingt liebenswert sind und auch Ponyo selber wirkt eher wie ein Mahnmal für vorschnelles Handeln, denn als kleine Heldin. Was mir sehr positiv auffällt sind aber die Zeichnungen und auch die Wasserfarben-Optik, die ab und zu benutzt wird.

(6/10)

Sternchen-6

<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Hayao_Miyazaki.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Image Source</a> Photo by Thomas Schulz, Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 generisch“
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Wer Chihiros Reise ins Zauberland und Prinzessin Mononoke vermisst, findet die übrigens hier (in dieser Kategorie gibt es keine Mehrfachnennungen). Welche Filme von Hayao Miyazaki mögt ihr am liebsten? Aus der Liste hier oben sind meine Lieblinge „Das Schloss im Himmel“ und „Porco Rosso“ – merkt man eigentlich wieviel Liebe ich für das Studio Ghibli empfinde? ^^ Was denkt ihr über den Ehren-Oscar, seinen Ausstieg und den momentanen Rückzug des Studios? Und wer es bis hierhin geschafft hat, dem sei noch gesagt, dass im Jahr 2013 eine Dokumentation über das Studio und ihre Köpfe gedreht wurde namens ‚The Kingdom of Dreams and Madness‘ – mit Sicherheit sehr sehenswert.

„7ème art“ (Sprich: septième art) heißt „siebte Kunst“. Gemäß der Klassifikation der Künste handelt es sich hierbei um das Kino. In dieser Kategorie meines Blogs widme ich mich also Filmen – evtl. dehne ich den Begriff dabei etwas. Regulär stelle ich zwischen dem 1. und 5. jeden Monats jeweils 7 Filme in kurzen Reviews vor.

26 Antworten

  1. Ein toller Beitrag!
    Also bisher hatte ich noch keinen schlechten Ghibli Film. Einige sind in der Tat überladen, aber doch immer wundervoll gemacht und sehr interessant,
    Meine Lieblinge dürften bisher „Mein Nachbar Totoro“ und „Die letzten Glühwürmchen“ sein.
    „Nausicaä“ hatte ich bisher noch gar nicht auf dem Schirm und der hört sich so anschauenswert an!

    1. Avatar von Miss Booleana
      Miss Booleana

      Danke 😀
      Nausicaä war auch irgendwie … anders. Dass aber der Miyazaki selber die Manga-Vorlage geliefert hat, finde ich auch nochmal riesig. Der Mensch ist ein Genie.

  2. Ah, ein sehr schön umfassender Überblick mit allen von mir noch nicht gesehenen Miyazakis. Viel zum Nachholen. Ich kenne tatsächlich nur „Chi­hi­ros Reise ins Zau­ber­land“ und „Prin­zes­sin Mononoke“, die mir aber beide sehr gut gefallen haben.

    1. Avatar von Miss Booleana
      Miss Booleana

      Die Beiträge in denen ich mal Filme kenne, die die anderen noch nicht kennen, mag ich selber auch immer am liebsten 😉 Scherz.
      Kann dir fast alle da oben ausnahmslos empfehlen, nur Ponyo nicht so richtig. Wie ist das eigentlich bei euch – setzt du deine Kindern auch mal mit vor die Mattscheibe, oder haltet ihr die von dem Wahnsinn noch etwas fern? Da sind jedenfalls auch ein paar kindertaugliche dabei … 😀

      1. Die Kids würden am liebsten Wohl den ganzen Tag fernschauen. Das Medium übt eine riesige Faszination auf sie aus, doch das Höchste der Gefühle sind bisher 30 Minuten „Die Sendung mit der Maus“; ansonsten eher mal so 10 bis 15-minütige Episoden von Kinderserien („Die kleine Prinzessin“, „Shaun das Schaf“ o.ä.). Das Zappelinchen mit ihren 4 Jahren würde vermutlich auch länger durchhalten. Dieses Jahr wollen wir mal einen kürzeren Kinderfilm (vielleicht so bis 70 Minuten) probieren und irgendwann auch Kino. Da freue ich mich schon drauf, doch wollen wir das noch etwas einschränken – und alleine sitzen sie eh nicht vor der Kiste, da sie oft auch darüber reden wollen was sie da sehen.

        1. Avatar von Miss Booleana
          Miss Booleana

          Finde ich aber gut, dass ihr sie nicht alleine vor der Flimmerkiste sitzen lasst. Da kommt heute soviel kinderuntauglicher Schrott im Fernsehen. Da kriegen sie ja einen Schock, wenn sie mit dem Assi-Scripted-Reality-Dreck konfrontiert werden. Früher gab es soviele schöne, lehrreiche, toll animierte Kinderserien – wo sind die alle hin? Es gibt zwar noch SRTL und Kika aber früher hatte fast jeder Sender ein Kinderprogramm.

  3. Danke für diesen tollen Beitrag! Ich wollte schon so oft Filme von Miyazaki schauen und irgendwie geriet das immer (wie so vieles bei mir) in Vergessenheit. Ich hoffe, dieses Jahr werde ich es endlich mal schaffen, wenigstens einen Bruchteil dieser wunderbaren Filme zu schauen. 😀

    1. Avatar von Miss Booleana
      Miss Booleana

      Freut mich, dass er dir gefällt 😀
      Naja … wie man auch nur alles schaffen, was man gerne möchte, wenn es doch soviele Dinge gibt, die man in 24h/7d quetschen will. 🙂 Kenn ich irgendwoher das Problem …
      Wenn du mal einen geschaut hast, bist du am Ende so angefixt, dass du gar nicht mehr aufhörst Ghibli-Filme zu gucken 😉 Könnte mir nämlich vorstellen, dass die dir sehr gut gefallen.

      1. Habe gestern gleich noch mit „Das wandelnde Schloss“ angefangen und fand es richtig gut! Als nächstes knöpfe ich mir glaube ich „Chihiro Reise ins Zauberland“ vor. Danke für’s anfixen. 😀

        1. Avatar von Miss Booleana
          Miss Booleana

          Gern geschehen 😉 😀 Ich freue mich doch immer wieder, wenn ich jemanden mit Anime oder auch Manga anfixen konnte 😀 Hast du noch mehr geschaut? XD

  4. Porco Rosso ist echt toll… und da ich zu Weihnachten die Myazaki-Collection geschenkt bekommen habe, kann ich nun endlich alle seine Filme noch einmal schauen 😀 😀 😀

    1. Avatar von Miss Booleana
      Miss Booleana

      Woah … jetzt machst du mich neidisch XD Hab auch damit geliebäugelt, aber ich weiß noch nicht, ob ich noch zuschlage. Sagst du es lohnt sich von der Aufmachung her?

  5. […] Hodg­man Por­ter? An den Ani­ma­tio­nen wirk­ten auch bekannte Namen wie Isao Taka­hata und Hayao Miyazaki (Stu­dio Ghi­bli) mit. Zwi­schen 1974 und 1997 hat das Stu­dio jähr­lich einen Anime der […]

  6. […] wie Saber Rider and the Star She­riffs und The Wizard of Oz (1982) bei. Aber auch Lang­filme wie Nau­si­caä aus dem Tal der Winde (1984) wur­den von Top­craft pro­du­ziert. Und Ani­me­ken­ner wis­sen, wer da Regie […]

  7. […] mal ein wunderbares Tribute-Video für die Arbeit des großartigen Hayao Miyazaki, der wunderbar einige seiner am meisten vorkommenden Elemente herausarbeitet: Fliegen, Fallen, […]

  8. […] ich sofort anschauen würde, wenn es den Film geben würde. Sieht auch ein bisschen so aus, als ob Hayao Miyazaki einen Gastauftritt […]

  9. […] Und gab es das nicht schon Mal bei 7ème art? Jein. Vor etwas über einem Jahr habe ich mich den Filmen von Hayao Miyazaki gewidmet, der einer der Regiesseure und Gründer des japanischen Animationsstudios Ghibli ist. Aber […]

  10. […] es schon zwei Mal Werkschauen, die sich mit dem Studio beschäftigten. Eine davon hatte speziell Hayao Miyazaki, einen der drei Köpfe von Ghibli, im Fokus. Die andere Besprechungsreihe widmete sich einfach des […]

  11. […] ersten Film aus dem bekannten Studio Ghibli. Oftmals wird fälschlicherweise Hayao Miyazakis Film Nausicaä aus dem Tal der Winde als das erste Werk aus dem Hause Ghibli bezeichnet, allerdings entstand der Film noch unter dem […]

  12. […] Botschaft verkündet. 2020 soll in Aichi ein Themenpark eröffnen, der sich thematisch v.A. an Mein Nachbar Totoro orientiert und sehr naturlastig sein soll. Ich kann die Waldgeister schon im Gebüsch rascheln […]

  13. […] Hayao Miyazaki hier im Blog: 7ème art: Filme aus dem Studio Ghibli (die weniger Beachtung bekommen haben) 7ème art: Animationsfilme aus dem Studio Ghibli 7ème art: Animationsfilme von Hayao Miyazaki […]

  14. […] vielen Anleihen aus der echten Welt (Quetzalcoatl, Finis Terrae) erinnern an Filme Miyazakis wie Prinzessin Mononoke. Da Shinkai schon immer ein Händchen für das Inszenieren von Landschaften, Natur und Licht hatte, […]

  15. […] Museum wurde im Stile Friedensreich Hundertwassers erbaut. Man denkt aber auch stets, das irgendwo Kiki durch das Fenster geflogen kommt. Selbstredend ist es hier eine regelrechte Challenge durch kleine […]

  16. […] Animationsfilme aus dem Studio Ghibli und all den aufstrebenden anderen Schmieden wie Studio Ponoc. Mein Nachbar Totoro ist wohl der meistgenannte Vertreter, wenn Iyashikei zur Sprache kommt. Ich erhöhe um Kikis […]

  17. […] aufgegriffen. So beispielsweise im Manga Lupin III von Monkey Punch, der von niemand geringerem als Hayao Miyazaki in den 70er Jahren als Animationsfilm adaptiert wurde. Miyazaki arbeitete damals noch nicht für […]

  18. […] der die meiste Zeit an Land ist und folgt ihm in die kleine Stadt Portorosso (ich habe immer Porco Rosso gehört 😉), in der sie sich unter die Menschen mischen. Dort lernen sie auch die flippige […]

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