Rückblick: Juli 2014

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Immer nur von der Arbeit reden …

… kommt hier nicht in die Tüte. Aber es ist so – ich bin im Trott angekommen. Aber wie das so ist mit diesem unberechenbaren Leben. Da kommst du mal von Dienstreise nach Hause und mh … irgendwie fahren recht viele Züge nicht so wie sonst. Dann ist einfach mal eine Bombenentschärfung nicht weit von deiner Hood. Es gibt nichts spannenderes als das Leben und seine Überraschungen. In diesem Fall hätte es etwas weniger spannend sein können. ^^“ Ansonsten habe ich den Monat genutzt, um meine Stadt etwas zu erkunden und die Wohnung mit den wenigen Utensilien auszustatten, die noch fehlen. Ich könnte da immer mehr reinstellen, bis sie voll ist oder das Geld alle. Jetzt merke ich erstmal, was mir in meiner kleinen Studentenbude alles gefehlt hat. Zum Beispiel ein richtiges Bett aus dem ich nicht morgens wie eine Hundertjährige aufstehen muss. Oder eine Küche, in der ich sehen kann, was ich koche (!!!). Luxus. 😉

Allerdings muss ich mich immer noch etwas auf meinen neuen Alltag eingroven. Mit dem Blog klappt das im Moment schon ganz gut, denke ich. Obwohl mir WordPress vorgestern einen Mords-Schreck eingejagt hat. Aber dazu später mehr … . Was mich unendlich freut, ist, dass ich in Magdeburg auf eine liebe Muttersprachlerin aufmerksam wurde, bei der ich nun meinen Japanischunterricht fortsetze. Und das freut mich doppelt, weil wir die klassischen Anfängerlektionen überspringen können. Außerdem habe ich das Gefühl neben der Arbeit auch wieder zu alten Gewohnheiten und Zielen zurückzufinden und was für mich zu tun. Und das ist großartig. Macht ein bisschen Arbeit, aber Stillstand ist doof. Die 100 Happy Days Challenge habe ich tatsächlich durchgezogen. Das war manchmal nicht einfach, aber eine gute Lektion. Es gab vielleicht einige blöde Tage, aber wenn man bewusst danach sucht, findet man immer irgendwas was den Tag ein Stück besser gemacht hat. Gute Gewissheit. Und deswegen mache ich einfach weiter.

Weltgeschehen

Ich erinnere mich noch an den Geschichtsunterricht, als meine Lehrerin sagte, dass wir „die längste Friedensperiode seit langem haben und halten können“. Das hat mich damals regelrecht getroffen. Das war irgendwie die Erkenntnis wie gut wir es haben. Und umso öfter kommt mir dieser Spruch in letzter Zeit in den Sinn, wenn ich die Nachrichten verfolge. Egal ob der Malaysia Airlines Flug 17, der über der Ostukraine abstürzte und vermutet wird, dass pro-russische Separatisten die Maschine abgeschossen haben oder die Eskalation zwischen Israel und dem Gazastreifen. Ich mag gar nicht darüber reden, aber das wäre falsch. Es sterben so viele unschuldige Menschen. Sieht das denn keiner? Draußen scheint die Sonne, es ist Sommer und alles was uns plagt, ist dass es vielleicht mal zu heiß ist oder das Gewitter zu krass ist. Wenn man den Fernseher anknipst, kann man kaum glauben, was man dort sieht. Es wirkt so irreal. Vermutlich, weil es so schwer fällt als Außenstehende/r das volle Ausmaß zu überblicken und all Details zu erkennen.

Aber es hilft natürlich auch niemandem, wenn wir angesichts der Nachrichten den ganzen Tag mit hängendem Kopf durch die Welt gehen. Davon hat niemand was. Vielleicht muntert den anderen oder anderen das hier wieder auf:

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Unsere Jungs haben es geschafft und sind Weltmeister. So oft so nah dran und jetzt endlich geschafft! Ich konnte es kaum fassen. 😀

Filme, Bücher, Serien, IT und alles andere was Spaß macht

Im Juli ist mir aufgefallen, dass ich leider immer noch immer mal wieder neue Mangareihen anfange zu lesen, aber zu wenige beende. Und damit ist jetzt mal Schluss. #DieGroßeAuslese wird gestartet und ich habe Ousama Game beendet. Was gar nicht mal so gut war. Aber auch Pluto – was grandios war. Die nächsten Reihen bei der „großen Auslese“ werden aber hart. Da fehlen mir jeweils mehr als nur 1 oder 2 Bände bis zum Finale. Außerdem habe ich Hectors Reise zu Ende gelesen und mit Marquez‘ Hundert Jahre Einsamkeit angefangen. So sehr viel kann ich darüber aber noch nicht sagen ;).

Serientechnisch bewege ich mich im Schneckentempo, aber ich bewege mich. XD Geschaut habe ich u.a. den Anime Ergo Proxy. Fabelhaft! Ich liebe den Anime. Reiht sich für mich bei den Lieblingsanime irgendwo neben Cowboy Bebop ein. Wer das kennt weiß wie oben das auf der Toll-heitsskala liegt. 😉 Mit Person Of Interest Staffel 3 tue ich mich etwas schwer, zumindest schwerer als bei den vergangenen Staffeln. Obwohl mich der weibliche Zuwachs im Team freut. Shaw sorgt für viele komische Momente mit ihrer spröden, kalten Art. The Good Wife Staffel 4 und Revenge Staffel 2 laufen jetzt im TV. Das erstere empfinde ich als wie gewohnt sehr gut und bin über einige Entwicklungen überrascht. Nur die Sache mit der finanziellen Krise der Kanzlei wirkt ausgelutscht. Das hatten die doch schon mal!? Revenge hingegen wirkt auf mich in dieser Staffel sehr platt und künstlich und übertrieben mit kleineren Twists versetzt. Außerdem startete Sailor Moon Crystal – der Reboot unseres liebsten Magical-Girl-Anime. Aber ich muss sagen … ich mag die alte Version lieber. XD Nicht nur, dass ich die 3D-Animationen schrecklich finde, mir ist auch das süßliche Characterdesign unangenehm. Wenn ich jetzt 8 Jahre alt wäre, würde es wohl besser funktioniere. Bei mir punktet die alte Serie wohl mit Erinnerungen. Obwohl ich den Zeitraffer ganz gut finde. Also den Umstand, dass die Geschichte schneller erzählt wird.

Für Zocken und HandyApps war leider nicht so richtig viel Zeit in diesem Monat. Auch die Filme kamen etwas kurz. Sehr begeistert war ich von The Fall, den ich nun auch endlich gesehen habe. Wie gut mir die Doku Tims Vermeer gefallen hat, wisst ihr schon. Labor Day war eigentlich etwas seltsam konzipiert. Unlogische Entscheidungen. Viele unlogische Entscheidungen. Aber trotzdem ging mir der Film ans Herz. Ebenfalls Nokan – die Kunst des Ausklangs. Ein stilleres und unaufgeregteres Melodram. Mein erster Kinobesuch an meinem neuen Wohnort war in einem schönen intimen Hinterhofkino. Stereo wurde geschaut – hat mich leider nicht vom Hocker gehauen. Ton, Schnitt, Kamera, Jürgen Vogel und Moritz Bleibtreu konnten überzeugen. Die Story nicht. Dummerweise kamen auch einfach mal zwei laut quatschende Weiber in den Saal und haben alle abgelenkt, gerade während der letzten Bilder am Ende des Films. Gut abgepasst, würde ich mal sagen. Riesenaufreger. Bei sowas werde ich zum Spießer. Hinterhofkino hin oder her.

Und sonst so?

Vorgestern war für 2,5 Stunden mein Blog gesperrt. 🙁 Auf diese Erfahrung hätte ich verzichten können. Weil das ganze Kathrin von Phantásienreisen auch schon mal passiert ist und sie ihre Erfahrungen damals mit uns teilte, wusste ich, dass das manchmal „aus Versehen“ passiert. Ich musste also nur ganz wenig weinen und verzweifelt sein. Nachdem ich das gemeldet hatte, ging es ziemlich schnell. Aber es bringt mich dem Gedanken wieder etwas näher selber zu hosten. Server da. URL da. Wissen da. Erfahrung da. Was hat mich also bisher davon abgehalten? Naja. Ich will ungerne meine lieben Leser verlieren und habe das Gefühl, das es dann schwerer wird neue Leser zu gewinnen, weil das Netzwerk im Hintergrund fehlt. Außerdem mag ich die Likes als Maß für das Interesse an Themen (aber ich glaube das kann Jetpack mitlerweile). Ich teste das ganze demnächst mal aus und wenn sich was ändert, erfahrt ihr es. Eure Gedanken dazu, interessieren mich aber brennend.

not-available

Was sagt ihr? Werdet ihr dem Blog treu bleiben, wenn ich auf eine selber gehostete Lösung verzichte? 🙂 Habt ihr Tipps für Plugins (außer Jetpack das kenne ich schon), die mir das wordpress.com-Feeling wiedergeben? Warum seid ihr umgestiegen? Warum bisher nicht? Und was hat euch im Juli begeistert? Und was geschockt? Wann hat euch zuletzt ein anderer Kinogänger das Filmerlebnis zerstört? Fahrt ihr in den Urlaub? Wenn ja, wohin geht die Reise?