Neulich im Kino … Review zu „Ghost in the Shell (2017)“ und Vergleich zur Anime-Vorlage

Posted by in 2017, Film, Review, Science-Fiction, Spielfilm, USA

Als ich ein Teenager war und heranwachsender Immer-noch-Fan von Animationen, begeisterte mich das Musikvideo zu „King of my Castle“ von Wamdue Project enorm. Schnell war zu merken, dass das vom Stil her irgendwie mit meinen ganzen Jugend-Lieblingen zutun hatte (Sailor Moon, Mila, etc.) aber es sah soviel „erwachsener“ aus. Bis dahin dachte ich, wie vermutlich die meisten Menschen es immer noch tun, dass es Zeichentrick nur für Kinder und Teenager gibt. Irgendwann sollte ich dann erfahren, dass die Szenen des Musikvideos aus dem Anime-Film „Ghost in the Shell“ stammen. Der hat 1995 neue Maßstäbe für Science-Fiction und Cyberpunk gesetzt und ist selbst nach 20 Jahren noch ein Genre-Klassiker. Eine Geschichte voller Philosophie, knallharter Action und Gewalt und mit einer Frau im Mittelpunkt, die unaussprechliche Fragen gestellt. Geist und Wesen (no pun intended) des Films sind noch heute weit über dem Maßstab von Genre-Kollegen. Mamoru Oshiis Verfilmung von Masamune Shirows Manga sollte mir beweisen, dass es Anime für alle Altersgruppen und Genres gibt und sich ein bisschen lebensverändernd auf mich auswirken. Was passiert also, wenn ein Film mit solch einer Wirkung ein US-Big-Budget-Remake bekommt? Da der Ansatz ziemlich solide wirkte (großes Budget, namhafte Darsteller) war ich mir zumindest einer Sache sicher: sie nehmen es ernst. Aber wie ernst? Review ist spoilerfrei.

„Ghost in the Shell Official Trailer 1 (2017) – Scarlett Johansson Movie“, via Movieclips Trailers (Youtube)

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In der Zukunft gehören synthetische und kybernetische Verbesserungen am menschlichen Körper zum Alltag genauso wie die Androiden und Roboter. Implantate, um Musik zu hören; militärische Weitsicht- und Röntgen-Sensoren statt normaler Augen, um nur wenige Beispiele zu nennen. Die Grenzen zwischen Mensch und Maschine verwischen aber, als Mira Killian (Scarlett Johansson) bei Hanka Robotics eingeliefert wird. Man sagt ihr, dass sie auf einem Flüchtlingsboot war. Dass es einen Anschlag gab und sie es nicht überlebt hätte. Ihr Gehirn wird in einen kybernetischen Körper transferiert. Sie ist die erste ihrer Art und das Bindeglied zwischen Mensch und Maschine. Aber sie bleibt das Eigentum von Hanka Robotics. Einige Zeit später arbeitet sie in der Sondereinheit Sektion 9 der Polizei und bekämpft Cyberkriminalität. Sie hadert mit ihrem Leben, v.A. damit keine Erinnerungen zu haben und hat das Gefühl nicht zu wissen, wer sie ist. Eine Reihe von Anschlägen auf Wissenschaftler von Hanka Robotics trifft Mira damit persönlich und wird umso mysteriöser als sich bald schon herausstellt, dass ein Hacker (Michael Pitt) dafür verantwortlich ist, der einiges mit Mira gemeinsam hat. Scarlett Johansson trägt mit ihrer Peformance quasi den ganzen Film und transportiert die Orientierungslosigkeit ihrer Figur gut. Sie ist vielleicht nicht die Motoko, die Kenner des Anime erwarten. Aber nichtsdestotrotz eine starke Frauenfigur, die keinen Mann braucht, der sie rettet. In Nebenrollen kommen Pilou Asbæk als Batou und ein gezeichneter Takeshi Kitano als Chief Daisuke Aramaki über lange Strecken zu kurz, während Juliette Binoche eine Figur namens Dr. Ouélet mimt, die im Original nicht vorkommt.

Fans von Ghost in the Shell stellen sich die Nackenhaare hoch, wenn man anfangs ‚Mira‘ hört. Man kennt sie als Motoko Kusanagi und will nichts anderes hören. Obwohl ich sehr offen für das US-Remake in das Kino gegangen bin, kann ich es nicht ganz abstellen Vergleiche zu ziehen. Zumindest, wenn man denkt „das ist genau dieselbe Szene wie im Anime“. Das ist kein Wunder. Denn es gibt verdammt viele Szenen, die genauso sind wie im Anime. Wenn Motoko/Mira sich ein Hochhaus hinunterstürzt und in ihrer Camouflage dabei vor den Augen des Zuschauers verschwindet. Ebenso wie die Eröffnungssequenz: Making of a cyborg, in der man sieht wie Motoko/Mira ‚gebaut‘ wird. Oder wenn sie in ihrer Camouflage unsichtbar mit einem Flüchtigen kämpft. Wenn sie den Baum des Lebens berührt. Oder tauchen geht. Das US-Remake wird allgemein hin viel für seine Visuals gelobt. Das kann ich nur so wiedergeben. Das gute daran: sie haben es geschafft die Visuals des Original-Films zu kopieren und mit CGI sehr zeitgemäß nachzubilden. Das Bedarf viel Können und viel Budget. Das schlechte dabei: es ist eben schon dagewesen und nicht auf ihrem Mist gewachsen. Die Szenen wurden 1:1 beim Anime abgeschaut, teilweise sogar in genau derselben Abfolge und demselben Timing. Key-Frames wurden teilweise 1:1 nachgefilmt. Da bekommt man schon ein seltsames und zwiegespaltenes Gefühl. Einerseits erweckt es irgendwo in mir Freude die bekannten Szenen als „Realfilm“ mit einer noch größeren Immersion zu erleben. Andererseits denke ich „das konnte das Original aber auch schon gut“. Und dieses Gefühl dürfte die meisten Zuschauer ereilen, die den Original-Anime kennen. Für diejenigen, die den Anime nicht kennen, ist es wahrscheinlich mind-blowing. Und das gibt exakt wieder wie Menschen den Film sehen werden. Entweder als Kenner, die dann eine gewisse Distanz und einen Zwiespalt für das Remake empfinden oder als Zuschauer, die den Stoff das erste Mal sehen und wahrscheinlich ziemlich gut finden werden. Statt meiner, werden sie wohl eine 8 geben. Wenn ich es in Punkte gießen muss, kann ich aber nicht mehr als eine sieben geben. Warum ist das so?

Das US-Remake ist im Großen und Ganzen eine trivialisierte Form des Anime. Man hat sich visuelle Kernsequenzen geschnappt und nachgefilmt, aber mit einer anderen Geschichte versehen. Die Handlung des Remakes ist eine schnöde Sci-Fi angehauchte Version einer Verschwörungsstory, die man schon zig Mal gesehen hat. Der einzige Bonus ist, dass durch die Idee von der Verschwörung rund um Mira der Gedanke des „menschliches Gehirn in kybernetischen Körper setzen“ einen gewissen Body-Horror-Chill mit sich bringt. Ansonsten erkennt man in Mira nicht unbedingt viel Major. Das Remake ist also schlichtweg ein Mainstream-Big-Budget-Film, der einige interessante Ideen anreißt, aber nicht zu Ende strickt. Alles was an dem Film eindrucksvoll ist, stammt größtenteils aus der Vorlage. Dabei will ich nicht behaupten, dass der Film ohne Herz gemacht wurde. Die diversen Drehbuchautoren, die den Stoff angefasst haben, haben ihre Hausaufgaben offensichtlich gemacht. Sie greifen bedeutungsschwangere Elemente wie den Baum des Lebens auf. Oder bauen kleine Hinweise ein wie den Beagle, der klassischerweise in allen Filmen und Werken des Anime-Regiesseurs Mamoru Oishii auftaucht. Die Cinematografie, VFX-Artists und Kamera sind sich offensichtlich auch der Tiefe der Szenen des Originals bewusst, sonst hätten sie sie nicht so frenetisch kopiert. Aber das ist es eben was der Film ist: eine Big-Budget-Produktion ohne den Anspruch an die philosophische Tiefe. Wer mit Mainstream an dieser Stelle klarkommt, bekommt aber trotzdem etwas mehr als er erwartet. Wer wissen will, was der Anime besser macht und der Film nicht transportiert und wo weitere Unterschiede zum Anime liegen, kann gerne weiterlesen.

Ghost in the Shell, USA, 2017, Rupert Sanders, 106 min, (7/10)

Sternchen-7

Die folgenden Absätze enthalten Spoiler zur Serie Ghost in the Shell SAC.

Vergleich zwischen Film und Anime

Das Thema Philosophie und Grundgedanken, habe ich schon angerissen und führe das weiter unten fort. Was einem GitS-Fan unter den Nägeln brennt ist (und ich bin mir sicher, dass das viele beschäftigt), bei wievielen Teilen des GitS-Franchise sich das US-Remake bedient und damit zeigt, dass sie sich doch eigentlich sehr gründlich mit der Vorlage beschäftigt haben. Während die ganzen visuals und Schlüsselszenen aus dem Anime-Film von Mamoru Oishii aus dem Jahr 1995 stammen, gibt es auch zahlreiche Elemente die beispielsweise der Animeserie Ghost in the Shell Stand Alone Complex (erste Season bzw auch zweite Season aka 2nd GIG) entnommen sind. Da wären zum Beispiel die Attacken gegen Sektionen 9 oder auch die Begegnung Motokos mit einem Mann aus ihrem früheren Leben. Aber es gab auch signifikante Unterschiede wie beispielsweise Motokos Background-Story oder auch die Frage wie Batou zu seinen kybernetischen Augen gekommen ist. Im Gegensatz zu der Film-Variante war Motoko das Opfer eines Unfalls und bekam daher einen kybernetischen Körper. Das hat sich abgespielt als sie noch ein kleines Kind war. Später wurde sie Teil einer militärischen Einsatztruppe, verdiente sich den Namen Major und lernte dort Batou kennen.

Aber auch der zweite Filme (Ghost in the Shell Innocence) und vielleicht sogar der jüngste Serien-Ableger GitS: Arise haben das US-Remake geformt. Die angreifenden Robo-Geishas und Service-Roboter sind mit Sicherheit dem zweiten Film entliehen. Da Scarletts Johanssons Optik und Figur jünger angelegt ist als die von Major aus dem 1995er-Film, nehme ich an, dass man sich Motokos Style aus „Arise“ oder dem Manga zunutze gemacht hat.

Woran der Film scheitert: die Größe und Tiefe der Vorlage

Ein wesentlicher Unterschied zwischen der Vorlage und dem Remake ist das Ausmaß an Philosophie. Im Anime werden viele Fragen rund um Identität gestellt, aber auf einer viel tieferen Ebene als im US-Remake. Mira stellt sich im Remake immer wieder die Frage, wer sie ist, weil sie keine Erinnerungen hat. Während Motoko im Anime viel weiter ausholt. Sie fragt sich, was Identität bedeutet und ob in einem Zeitalter wie diesem Identität nicht sogar ein fließendes Etwas ist, bedingt dadurch, dass fast alle Menschen mit ihrem Hirn im www sind und immer „online“. Sie stellt sich die Frage, wer Motoko Kusanagi ist und ob sie noch einzigartig ist oder nur ein Roboter, von dem es auch andere gibt. Hat die Motoko in ihr überlebt oder ist sie einfach ein System, das läuft und läuft und läuft? Wenn sie den Drang verspürt sich zu ändern, ist das dann wirklich ihr freier Wille oder ein Parameter? Macht die Hülle oder der Geist den Menschen aus? Ist die dann ein Mensch, weil sie ein menschliches Bewusstsein in einem Maschinen-Körper hat? Oder eine Maschine? An all diesen Motiven kratzt der Film nur leicht an der Oberfläche. Mir geht eine Szene des Originals nicht aus dem Kopf, die mich sehr begeistert hat. Das ist die, in der Motoko in den Häuserschluchten unterwegs ist und beim Blick auf die Hochhäuser um sie herum einen Cyborg erblickt, der ihr bis aufs Haar ähnelt. Eine Szene, die auf englisch gesagt, schlichtweg uncanny ist und einen irgendwie auf seltsame Art berührt und verfolgt.

„Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunkeln Wort; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich’s stückweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin.“

Natürlich bleibt es Motoko nicht verborgen wie menschlich oder wie wenig menschlich sie ist. Im Anime kann man beispielsweise wunderbar beobachten, dass sie nicht blinzelt, während das im Film weniger auffällt. Sie ist puppenhafter und wirkt durch ihre maschinenhafte Art manchmal sogar etwas unheimlich. Zumindest setzt sie sich in vielerlei Hinsicht von anderen ab, während sie im Film als technisches Wunderwerk gefeiert und für ihre Schönheit gelobt wird. Motoko hat im Anime aber einige sehr harte und auch unweibliche Eigenschaften, was interessanterweise oft die Frage ihres Geschlechts aufwirft. Sie wird auch oft von Batou aufgezogen, dass sie sich einen männlichen Körper zulegen soll, damit beide auf selber Augenhöhe kämpfen können. Damit lotet der Originalfilm und die Serien das Thema Geschlechter und Identität voll aus. Ist es so einfach sich einen anderen Körper zuzulegen? Was sagt die Hülle über den Geist aus? Was der Geist über die Hülle? Apropos Geist … während im US-Remake deutlich gemacht wird, dass Miras/Motokos menschliches Hirn in einen kybernetischen Körper eingesetzt wurde, ist es in der Serie vielmehr so, dass Gehirne digitalisiert werden. Was die Frage aufwirft, wie man sicherstellt, dass man Charakter und Persönlichkeit transportiert und kopiert hat und nicht nur Erinnerungen und das Nervensystem!?

„Ghost In The Shell – Film Analysis – Motoko’s Dilemma“, via AnimeEveryday

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Dass der Film das eigentliche Dilemma des Originals verfehlt, merkt man auch gut dank Motokos-Tauch-Szene. Im US-Film geht Mira tauchen als sie sehr aufgewühlt ist. Batou spürt sie auf und sichert ihr seine Unterstützung zu. Punkt. Um die Geschichte voranzutreiben, ist es ein zweckdienlicher Moment, der durch seine visuals überzeigt. Mira und Batou auf dem Boot in der Nacht. Im Hintergrund die hell erleuchteten, nie schlafenden Wolkenkratzer. Die Szene aus dem Anime hat eine ganz andere Tragweite, auch wenn die visuals sehr ähnlich sind. Motoko geht tauchen, Batou wartet auf dem Boot. Als sie auftaucht, fragt er sie, warum sie so ein Risiko eingeht und taucht. Ihr kybernetischer Körper ist so schwer, wenn die Technik versagt, würde sie sinken und nie wieder auftauchen und wahrscheinlich nie gefunden werden. Motoko erklärt, dass die Dunkelheit und Einsamkeit beunruhigend ist. Aber wenn sie auftaucht, würde sie Hoffnung verspüren, denn dann hat sie das Gefühl, dass sie auftauchen und etwas anderes sein kann. Das wird v.A. auch durch die Szene verdeutlicht, wenn sie sich selbst in der Wasseroberfläche beim Auftauchen spiegelt und es wirkt, als würden sich zwei Motokos aufeinanderzubewegen. Die Szene wurde auch kopiert. Aber ohne die Botschaft – was ebenso sinnbildlich für das Verhältnis zwischen Anime und Remake ist. Aber wer weiß: vielleicht sollte das Remake auch nie diese Themen adressieren? Der Film ist mainstreamiger ausgelegt und lässt große Fragen völlig außer Acht. Auch Mira ist eine Figur, die mehr Emotionen zeigt und bei weitem nicht so mechanisch wirkt wie die Motoko aus dem Anime aus 1995. Vielleicht fällt es so leichter sie zu mögen!? Klassische Popcorn-Kino-Moves. Das US-Remake ist damit kein Meilenstein, aber zumindest agiert er auf einer einfacheren Ebene in einem ähnlichen Fährwasser und zollt dem Original an der einen oder anderen Stelle Tribut. Wenn der Film Themen wie Identität mit seinen Mitteln in das Mainstream-Kino holt, dann ist das auch nicht zu verachten. Obwohl ich das Original immer noch um Längen besser finde, hat mich das Remake auch ganz gut unterhalten.

„Ghost in the Shell – Deep Sea Dive“, via hivesteel

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Wie habt ihr den Film wahrgenommen? Und kennt ihr das Original? Was schneidet bei euch besser ab? Was hattet ihr für Erwartungen? Sind euch weitere Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Original und Remake aufgefallen? Hat das Remake etwas besser gemacht? Und hier die große Frage ganz zum Schluss: brauchen wir weitere Remakes von Anime?