Miss Booleana

Neulich im Kino … Filmbesprechung zu „A Quiet Place“

Posted by in 2018, Endzeitfilm, Film, Horror und Mystery, Review, Spielfilm, USA

Seufz. Wieviele Filme habe ich durch krank sein und später Umzugskartons packen verpasst? Die letzten Wochen waren etwas stressig. Viele Indie-Filme, die ich unbedingt sehen wollte, sind mir durch die Lappen gegangen. Kennt ihr das, wenn man nach einer Weile mal wieder ins Kino geht? Wenn man schon danach lächzte? „A Quiet Place“ ist zwar keiner der wunderbaren Indie-Filme, die ich mir geben wollte, aber wenigstens ist mir der Horror-Thriller nicht durch die Lappen gegangen, der hat nämlich ein interessantes Konzept. Er spielt mit Stille. Review ist spoilerfrei. Der Film…read more

ausgelesen: Kyōko Okazaki „Helter Skelter“

Posted by in ausgelesen, Review

Kyōko Okazakis Manga Helter Skelter wurde neulich mal auf einer Liste ungewöhnlicher Comics und Manga gelistet und hat dadurch auch meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Ungewöhnlich heißt in dem Fall, dass sich die Werke durch ihre Themen und/oder ihren Stil von Genrekollegen absetzen. Manga mit ernsten Themen sind eigentlich keine Seltenheit, aber Helter Skelter ist wohl die Abrechnung mit dem Model-Business schlechthin. Okazakis Manga handelt von Ririko, einem bekannten japanischen Model, hinter deren Namen in den Klatschzeitungen sowas steht wie „Alter unbekannt“. Sie schauspielert auch mal und singt. Aber sie…read more

Blogophilie März 2018

Posted by in Blogophilie, Internet

Während meine Feierabende den Umzugsvorbereitungen gehören, ist es etwas ruhig um mich geworden. Aber bald fließen auch wieder die Kommentare in den Blogs der Bloggerkollegen – und hoffentlich bald auch wieder meine Antworten auf eure. Im März allerdings fiel es mir noch leicht mitzuhalten 😉 Heute steht nun also wieder die Blogophilie an. Ein kleiner Ausschnitt aus dem Besten, was ich im letzten Monat gelesen habe. 🙂 Kudos an euch. For non-german-readers: ‚Blogophilie‘ is a collection of blogposts I really liked and would like to share with others. So if…read more

Serien-Besprechung: „Violet Evergarden“, der Anime, das World-Building und die Typografie

Posted by in Review, Serienlandschaft

Bereits 2017 pfiffen die Spatzen von den Dächern, dass Kyoto Animation die gefeierte Light-Novel-Reihe von Akiko Takase namens „Violet Evergarden“ (ヴァイオレット・エヴァーガーデン) als Anime produzieren würde. Und Kyoto Animation steht seit einigen Jahren für Qualität. Nicht zuletzt, weil sie ihre Zeichner/Animatoren nicht per Frame bezahlen, sondern über ein vereinbartes Gehalt. So entsteht nicht der Drang der Quantität und das schlägt sich in der Arbeit nieder. Trotzdem hat mich das Studio bisher mit seinen Stoffen wenig tangiert. Es ist beispielsweise bekannt für „Free!“ und „K-On!“, denen allerdings niemand ihre dynamischen und hoch-qualitativen…read more

Netzgeflüster: Scrum von Anfang an

Posted by in Informatik, Netzgeflüster

In „Netzgeflüster“ geht es heute um ein sehr spezifisches Thema, das v.A. für Softwareentwickler interessant ist oder all jene, die in Projekten beschäftigt sind und entsprechend agile Methoden benutzen. Für alle anderen ist vielleicht der Ausschnitt aus dem Alltag eines Softwareentwicklers interessant. Denn es geht heute um eine Vorgehensweise der Softwareentwicklung und speziell wie man bei dieser Methodik beginnt. Es geht um das Vorgehensmodell SCRUM, einer Form der agilen Softwareentwicklung, die darauf abzielt, dass Meetingaufwände reduziert werden, das Team selbst organisiert arbeitet, die Flexibilität und Transparenz erhöht wird und dass…read more

Serienlandschaft: Serien-ABC

Posted by in Serienlandschaft

Amerdale hat neulich darüber gebloggt und ich fand die Idee sehr schön und greife sie hier auf. Jeder Buchstabe des Serien-ABCs beinhaltet eine Frage rund um Serien. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob es ein „Tag“ oder „Stöckchen“ oder eine Blogparade ist. Ich hoffe niemand fühlt sich beklaut 😉 Ansonsten Beschwerden bitte in die Kommentare. Bis dahin gibt das „ABC“ einen Eindruck darüber, wie man gerne seine Serien schaut und was man gerne schaut. A – Amazon Prime or Netflix Netflix. Zwar ist im Prime-Angebot noch viel mehr inbegriffen…read more

Auf ein Wort: Abschied von Isao Takahata

Posted by in Allgemein, Gedanken

Es ist bittere Ironie, dass der 5. April 2018, als ich hier zu Ehren eines verstorbenen Helden eine Werkschau veröffentlichte, der Todestag eines weiteren Helden von mir sein sollte. Isao Takahata ist einer der Mitbegründer des japanischen Animationsstudio Studio Ghibli und trat dort u.a. als Regisseur und Produzent zahlreicher gefeierter Anime-Produktionen in Erscheinung. Zuvor arbeitete er u.a. für Tōei Animation und wirkte bei Serien des World Masterpiece Theatre mit, u.a. der weltweit enorm erfolgreichen Anime-Serie Heidi. „Heidi – Alps no Shoujo Opening and Ending Theme Songs (Japanese)“, via k chandu…read more

Literarisch besuchte Orte

Posted by in Informatik, Internet, Literatur

Als Viel-Leser kommt man ziemlich rum. Das dachte ich mir als ich letztes Jahr Jirō Taniguchis Gipfel der Götter zu Ende las, das mich u.a. auf den Gipfel des Mount Everest mitnahm. Oder Thomas Manns Zauberberg, das ja eh quasi die ganze Zeit in einem Sanatorium in den Bergen spielt. Anzupinnen, welche Orte man im echten Leben besucht hat, kennt man ja. Scratch-of-Maps waren eine Zeit lang der letzte Schrei. Und so kam ich auf den Gedanken doch mal festzuhalten, wohin mich Bücher im Laufe der Zeit entführt haben. Es…read more

7ème art: Robin Williams II

Posted by in 1980, 1982, 1996, 1998, 2004, 2006, 2014, 7ème art, Arthouse & Indie, basiert auf wahren Begebenheiten, Deutschland, Drama, Fantasy, Film, Kanada, Komödie, Literaturverfilmung, Musical, Review, Schwarze Komödie, Science-Fiction, Spielfilm, UK, USA

Als ich vor einer Weile ‚Garp und wie er die Welt sah‘ las, sah ich vor meinem inneren Auge immer Robin Williams als Garp. Das passiert mir schnell, wenn ich weiß, dass ein bestimmter Schauspieler eine Rolle in einer Literaturadaption spielt. Deswegen mache ich meist einen Bogen um solche Details, wenn ich noch vor habe ein bestimmtes Buch zu lesen. Aber in dem Fall war es mir egal. Robin Williams ist ein Kindheitsheld, mein DVD-Regal ist voll von seinen Filmen. Ich hab ‚Garp‘ mit einem lachenden und einem weinenden Auge…read more

ausgelesen: Bernhard Schlink „Olga“

Posted by in ausgelesen, Review

Olga Rinke wächst in Armut im deutschen Kaiserreich auf. Nach dem Tod ihrer Eltern wohnt sie bei ihrer Großmutter väterlicherseits, die Olgas Mutter nie schätzte, genauso wie deren Herkunft und den slawischen Namen „Olga“. Sie will, dass das Mädchen den Namen ablegt und von nun an einen guten deutschen Namen annimmt. Edeltraud, Hildegard oder Helga. Aber Olga weigert sich. Die Großmutter hält sie von da an für undankbar und schwierig. Olga hat aber einfach ein Verständnis für Treue, Loyalität, ihre Herkunft. Sie ist wissensdurstig und diszipliniert. Sie gibt nicht viel…read more