Miss Booleana

ausgelesen: Julian Fellowes „Belgravia“

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Ende letzten Jahres überkam mich die Melancholie. Downton Abbey und seine Christmas Specials gehörten doch irgendwie immer zu der Jahreszeit und fehlten mir. Vorausschauenderweise wartete in meinem Regal bereits Belgravia, ein Buch Julian Fellowes‘, das möglicherweise das Upstairs-Downstairs-Feeling wiederbeleben würde. Die Chancen standen gut, Fellowes‘ hat das Skript und die Idee zu Gosford Park, Downton Abbey und vielen anderen sogenannten Period-Dramas beigesteuert. Das Buch handelt von verschiedenen wohlhabenden oder adligen Familien, die einen Sitz im Londoner Stadtteil Belgravia haben und deren Leben untrennbar miteinander verbunden ist. Auf der einen Seite die…read more

Auf ein Wort: Zu Gast bei den Filmischen Objekten „Der Spiegel“

Posted by in Film, Gedanken

Auf Franziskas Blog Adoring Audience gibt es eine spannende Artikelreihe, in der sich verschiedene Gastautoren und natürlich Franziska Motiven widmen, die in Filmen auftreten und erörtern in welcher Form sie auftreten, wie sie im Film inszeniert wurden etc. Nachdem ich letztes Mal beim Thema Baum schon dabei sein durfte, habe ich auch beim Spiegel wieder mitgeschrieben. Beides sehr faszinierende Motive wie ich finde. 😉 Schaut doch mal rein, was Franziska, Marcel und ich so über den Spiegel als Film-Motiv zusammen getragen haben. Zum Artikel: Filmische Objekte: Der Spiegel Welchen prominenten…read more

Serien-Besprechung: „Channel Zero: Candle Cove“

Posted by in Review, Serienlandschaft

Eigentlich war es die zweite Staffel der Serie „Channel Zero“, die mich in Besprechungen auf Film- und Serien-Webseiten neugierig gemacht hat. Die zweite Staffel trägt den Namen „No-End House“ und Screencaps der Serie sahen großartig bizarr und unheimlich aus. Ich mag Horror- und Mystery-Stoffe, hatte bis dahin nichts von der Serie gehört und war wie magisch angezogen. Dass es eine Anthologie-Serie ist, zeigte erst die Recherche. Aber meine innere Ordnungsfanatikerin wollte dennoch mit der ersten Staffel anfangen. Review ist spoilerfrei.

Netzgeflüster: Identität, Internet und Poppy

Posted by in Informatik, Netzgeflüster

Vergleichen ist das Grundübel aller Unzufriedenheit. Wenn wir einfach unser Leben leben, dann ist im Grunde alles in Ordnung und wir selber zufrieden. Aber schaut man nach rechts und links, dann beginnen die Fragen. Warum verdient xyz mehr als ich? Wieso habe ich nicht so tolle Haut? Wieso gewinnt er im Lotto? Man ist gut beraten, wenn man es schafft durch das Leben zu kommen ohne sich von alldem ablenken zu lassen. Soziale Netze machen es nicht leichter. Instagram, Facebook – überall die gesunden Menschen mit der guten Haut, die…read more

Blogophilie Januar 2018

Posted by in Blogophilie, Internet

Eieieiei … da ich so schön mit dem Lesen meines Blogfeeds hinterherhänge, müsste der Beitrag eigentlich heißen „Blogophilie von drei Fünfteln des Januars 2018“. Aber das klingt ja nicht. Ähem. Lassen wir uns davon nicht stören. Dafür wird der nächste Beitrag etwas länger. ^^ For non-german-readers: ‚Blogophilie‘ is a collection of blogposts I really liked and would like to share with others. So if you’re featured here, then it’s because you’ve done something great.  Filme, Serien, Lite­ra­tur, Manga, Anime und andere Sachen die Spaß machen #Japanuary Film Nr. 2: EQUINOX…read more

14 Gedanken … Dezember 2017 & Januar 2018

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In den letzten zwei Monaten haben andere Themen die ‚Gedanken‘ im Blog abgehängt. Da waren Rückblicke, Weihnachtsfilm-Werkschauen, der Japanuary … aber die Gedanken waren trotzdem da und bitter nötig, denn der Dezember stand gesundheitstechnisch im Zeichen „durchhalten“. Das wurde leider auch ein Motto für den Januar und allem Anschein nach auch für den Februar. Da ist es umso wichtiger, dass man gesunde Gedanken hat und sich an den kleinen Dingen erfreut. In dem Sinne gibt es heute ganz viele solcher kleinen Dinge. Schokolade Als mein Freund und ich letztes Jahr…read more

Serienlandschaft: Wiedergefundene Serien – ‚Die Königin der tausend Jahre‘

Posted by in Anime, Serienlandschaft

Während ich letztes Mal in der noch ziemlich frischen Kategorie ‚Wiedergefundene Serien‘ über eine schrieb, an die ich mich noch dunkel erinnern konnte, geht es heute um eine, an die ich null Erinnerung hatte und die beweist, dass ich ein Anime-Fan seit meinen frühesten Kindheitsjahren bin… . „Die Dings … die Serie, ihr wisst schon. Dieser Anime da.“ Vor einer Weile fand ich ein Buch, das meine Mutter über mich als Baby und Kleinkind geführt hat. Ihr kennt das vielleicht. Da kommt so Zeug rein wie, wann konnte ich sitzen,…read more

Neulich im Kino … Filmbesprechung zu „Aus dem Nichts“

Posted by in Film, Review

Nicht, dass ich die Golden Globes besonders hypen würde, aber dieses Jahr hatte die Veranstaltung ein bisschen mehr Zündstoff als sonst. Ich erinnere da gerne an den Natalie-Portman-Moment, den ich sehr gefeiert habe. Geschaut habe ich sie übrigens nicht, aber es gibt genug Best-of im Internet 😉 Und dass Fatih Akin mit ‚Aus dem Nichts‘ den Preis für den besten fremdsprachigen Film abgeräumt hat, freut mich sehr. Und was ist noch gut daran? Dass der Gewinn einige lokale Kinos davon überzeugt hat, den Film nochmal ins Programm aufzunehmen. Mein Glück,…read more

7ème art: Animationsfilme von Makoto Shinkai

Posted by in 1999, 2002, 2004, 2007, 2011, 2013, 2016, 7ème art, Animationsfilm, Anime, Arthouse & Indie, Coming-of-Age, Drama, Fantasy, Film, Genreübergreifend, Japan, Kurzfilm, Liebesfilm, Review, Schwarzweißfilm, Science-Fiction, Spielfilm, Tragikomödie

Makoto Shinkai ist sowas wie der ‚Painter of Light‘, was Anime betrifft. Er hat als Autodidakt angefangen und in einer Ein-Mann-Mammutaktion seine ersten kürzeren Anime „Voices of a Distant Star“ und „She and her Cat“ produziert. Das sieht man denen zugegebenermaßen auch deutlich an, sie sind ungeschliffene Roh-Diamanten. Aber um fair zu sein: für eine einzige Person ist das so oder so eine wahnsinnige Leistung. Seine Stoffe und Themen sind meistens schwelgerisch, romantisch, hoffnungslos und manchmal sehr düster unter all den light flares. Vielleicht ist er doch nicht der Painter…read more

Serien-Besprechung: „Death Note“ & „Die Stadt in der es mich nicht gibt“ (Anime)

Posted by in Anime, Review, Serienlandschaft

Ich bin zur Zeit im Anime-Fieber. Warum dann nicht auch hier über Anime reden? Der gemeinsame Nenner der heute hier besprochenen Serien ist, dass sie erstens Anime sind und zweitens sehr sehr spannend. Sie gehören dem Genre Thriller an, der eine mit Fantasy-Einflüssen, der andere mit einem Schlag Drama. Es geht um die Anime-Umsetzung des Erfolgs-Manga ‚Death Note‘, den ich bereits 2017 gesehen habe, aber bisher eine Besprechung schuldig blieb und den sehr gehypten Anime ‚Die Stadt, in der es mich nicht gibt‘ aka ‚Erased‘, dessen Live-Action-Umsetzung derzeit bei Netflix…read more