Rückblick auf das Filmjahr 2017

Posted by in Film, Gedanken

Mit der Retrospektive zum Thema Filme wäre dann der Rückblick-Marathon auch geschafft. 🙂 Das waren viele Zahlen, Statistiken und v.A. viele getippte Wörter. Aber es ist auch schön sich vor Augen zu führen was für filmische Reisen das Jahr bereithielt.

Das Filmjahr 2017

2016 hatte ich den Eindruck, dass es eine unangenehme Kluft zwischen Indie/Arthouse und Popcornkino/Blockbustern gab. Dazwischen war nicht viel. 2017 hat sich das wieder etwas mehr relativiert und die Kinovielfalt kam mir größer und diverser vor. Einen Grund dafür sehe ich in den großen Debatten, die geführt wurden. Die Oscars mögen für die meisten eine Veranstaltung sein, die nicht wirklich ein guter Spiegel der Filmbranche ist, sondern eher ein Fest der Eitelkeiten. Aber zumindest die #OscarsSoWhite-Debatte Anfang 2016 scheint etwas bewegt zu haben. Das Kino war 2017 diverser, die Nominierungen der Oscars 2017 war schon fast gewollt und erzwungen divers. Auch Frauenrollen werden plötzlich quasi erzwungen, siehe die plötzlichen Neuauflagen von Stoffen wie Ghostbusters und den Oceans-Filmen mit weiblichem statt männlichem Cast. Aber solche erzwungenen Kehrtwenden, auch wenn sie teilweise plump und offensichtlich daherkommen, können etwas in der gesamten Szene bewegen. Mit Wonder Woman wurde eine weibliche Heldin ins Feld geschickt, die sich Fans unendlich lang wünschten. Um nur ein Beispiel zu nennen. Ich denke wirklich, dass sich was tut. Und wer weiß wieviel sich noch tun wird, nachdem 2017 ein anderer Skandal dafür sorgt, dass das Feld aufgeräumt wird. Der Weinstein-Skandal und die #MeToo-Debatte haben die Branche erschüttert und bewirkt, dass mal über Themen wie Belästigung und Ausnutzung gesprochen wird. Harvey Weinstein wurde sowohl aus seiner Produktionsfirma, als auch dem Oscar-Komitee geschmissen. Das ist eine deutliche Botschaft und hoffentlich tut sich ab jetzt viel in der angeblichen Traumschmiede. Mein Plan 2017 mehr Klassiker zu schauen und öfter für Indie ins Kino zu sehen, aber auch allgemein mehr aktuelle Filme im Kino zu schauen ging schon deutlich besser auf als es mir 2016 gelungen ist. Ich war tatsächlich 29 Mal im Kino – kaum zu glauben. Davon sind 18 Filme aus dem Jahr 2017. Insgesamt habe ich 22 Filme aus 2017 gesehen, u.a. dank Streamingangeboten und Leih-DVDs. Im Gegensatz zum letzten Jahr lohnt es sich dieses Mal eine TOP-10 gesehene Filme aus 2017 zu erstellen. Auch wenn bedingt durch Kino mehr Blockbuster dabei ist als ich mir gewünscht hätte.

„MOTHER! Trailer German Deutsch (2017)“, via KinoCheck (Youtube)

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Meine Top 10 aus 2017

  1. Mother!
  2. Blade Runner 2049
  3. Radiance
  4. Get Out
  5. Mr Long
  6. Dunkirk
  7. Ghost in the Shell
  8. Es
  9. Die Verführten
  10. King Arthur: Legend of the Sword

Mother! ist ein schwer anzuschauender Film, aber ein unglaublich guter, wenn sich vor dem Auge des Zuschauers langsam die Metapher des Films entfaltet. Solche Filme werden nicht oft gemacht. Unbequeme, aber extrem gut gemachte Filme. Im Nachhinein finde ich das Blade Runner Sequel etwas überflüssig. Nichtsdestotrotz ist es ein sehr gut gemachter Film. Nichts anderes hätte ich von Denis Villeneuve erwartet. 😉 Radiance ist wahrscheinlich am meisten Indie in dieser Liste – und er hat mich sehr bewegt. Das schafft Naomi Kawase immer. Get Out ist vielleicht nicht die story-technische Sensation als die es im Vorfeld angepriesen wurden, aber es hat einen interessanten Twist auf Diskriminierung. Mr Long ist ein wunderbarer Film, der hoffentlich viel Aufmerksamkeit bekommt. Dunkirk wurde viel gescholten, hat mich aber begeistert. Ghost in the Shell ist leider oberflächlicher als seine Anime-Vorlage und setzt mehr auf Schauwerte als eine tiefgründige Story, aber es ist an sich auch ein guter Film. Trotzdem werde ich Interessierten immer eher den Anime ans Herz legen. Es ist nicht mein Highlight des Jahres, aber ein stimmungsvoller Horrorfilm. Die Verführten ist ein Film, der den Zuschauer sehr ambivalent zurücklässt. Ein typischer Film über den man sagt, dass er interessant ist, auch wenn das undankbarer klingt als es soll. Und King Arthur war zumindest für meinen Geschmack eine coole Modernisierung des Stoffs. Für Fans der Sage aber wahrscheinlich ein Graus.

Leider verpasst in 2017, wird schleunigst nachgeholt

Da gibt es leider sehr sehr viele. Aber die jüngst verpassten, die ich gern geschaut hätte sind Aus dem Nichts, The Square und A Ghost Story.

Schlechtester Film 2017

Der schlechteste, den ich gesehen habe war Rings. Da hätten sie die Neuauflage des Franchise auch bleiben lassen können.

Größte Enttäuschung 2017

Obwohl Ghost in the Shell wie ich oben schon geschrieben habe ein prinzipiell guter Action-Film ist, war ich doch sehr enttäuscht, dass es soviel Interessantes aus der Anime-Vorlage ausspart.

Nicht viel erwartet, aber viel bekommen 2017

Mr Long habe ich auf der Nippon Connection gesehen und wusste wenig über den Film, wurde aber sehr angenehm überrascht.

Meist unterschätzter Film 2017

Unterschätzt sind ja meist v.A. die Filme, die kein großes Publikum bekommen können oder wenig Werbung genießen. Demnach wären das wohl Radiance, Mother! und Mr Long. Aber ich denke, dass auch Dunkirk unterschätzt ist. Viele sagen er wäre kriegsverherrlichend, weil er die britische Seite glorifiziert und als Helden abfeiert. Viele sagten auch, dass er sie nicht berührt hat. Nun, ich kann nur sagen, was ich sehe, wenn ich Dunkirk sehe. Und da sehe ich einen nicht-wertenden Film, was schon mal interessant ist und einen der die Teilnehmer des Kriegs mit ihren Motivationen sehr glaubhaft darstellt. Die Einen wollen wirklich soviel retten und erreichen wie möglich und sie umweht die Helden-Aura. Aber die meisten versuchen auch einfach aus der Nummer heil rauszukommen. Außerdem erscheint mir das dargestellte Kriegsgeschehen sehr viel glaubhafter als in anderen Filmen was Details wie die Geräuschkulisse u.ä. betrifft.

Heißer Oscar-Anwärter für 2017

Dunkirk mit Sicherheit. Auch würde ich mir wünschen, dass Blade Runner 2049 und vor Allem Mother! berücksichtigt wird. Und dort bitte Best Picture, Drehbuch und Hauptdarstellerin. Wird aber bestimmt nicht passieren, weil der Stoff viel zu verkopft für den allgemeinen Geschmack sein dürfte. Get Out wird von vielen als Oscar-Anwärter gesehen. Das könnte tatsächlich passieren, weil man divers gecastete Filme jetzt mehr Gewicht zuteil werden lässt, aber ich bin mir unsicher wofür der Film in Frage kommt außer Drehbuch. Ghost in the Shell möglicherweise für die Effekte.

Guilty Pleasure des Jahres 2017

Ich muss gestehen, dass ich für Guilty Pleasures nicht wirklich ins Kino gegangen bin. Man könnte hier wohl am ehesten Wonder Woman nennen, weil mich der Film eigentlich nicht so richtig interessiert hat. Ich bin tatsächlich einfach nur gegangen, weil es eben Wonder Woman ist und eben eine weibliche Superheldin. Achso. Und dann war da ja noch Die Schöne und das Biest 🙂

Der dämlichste Titel im deutschen Verleih

Mir ist ausnahmsweise nichts seltsames in Erinnerung geblieben. Euch?

War den Hype 2017 wert

Dunkirk und Get Out (mit Einschränkungen), ansonsten habe ich nichts geschaut, was wirklich gehyped wurde.

Der dagegen war den Hype 2017 nicht wert

Zu Ghost in the Shell habe ich schon alles gesagt. Wirklich gewundert hat mich aber der Hype um Baby Driver. Die Musik ist cool, Baby und sein Baby sind cool – aber so unglaublich überragend wie viele da draußen fand ich den Film nicht. Die Schöne und das Biest war schon cool gemacht, aber das Effektgewitter hat an manchen Stellen besser funktioniert als an anderen. Das CGI-Biest fand ich leider nicht gut getroffen.

Mein Filmjahr 2017

Da ich dieses Jahr mehr Bücher gelesen habe als in den Jahren davor und mehr Serien geschaut habe, war ja klar, dass die Zeit irgendwo herkommen muss. Es sind tatsächlich die Filme an denen ich gespart habe. Waren es im Jahr zuvor noch 160 Filme (und im Nachhinein betrachtet scheinbar noch mehr, weil ich vergessen habe welche zu tracken – hupsi – und Mehrfachsichtungen nicht tracke), sind waren es 2017 ’nur‘ 147 Filme (Mehrfachsichtungen wieder nicht mitgerechnet, waren aber glaube ich nicht mehr als zwei). Das ist aber immer noch eine recht große Zahl, denke ich. Leider habe ich kaum Anime-Filme gesehen, was ich in 2018 ändern möchte. Es waren nämlich 2017 insgesamt nur 9 Anime oder Animationsfilme, das schließt auch CGI ein. Dokumentationen habe ich gar nicht geschaut, nur als Serie. Theaterübertragungen waren auch keine dabei, was wohl daran liegt, dass ich viel ‚live‘ im Theater, Ballett und der Oper war. Eigentlich schön. 🙂 Dann bleiben da nur noch 6 Kurzfilme. Die Palette der Filme ist aber sehr schön durchmischt. Ich schaue mehr Klassiker und mehr Filme, die nicht aus den 2010er Jahren stammen, sondern älter sind und mehr Filme aus anderen Produktionsländern als den USA. Vorrangig aus dem asiatischen Raum und natürlich Europa. Das würde ich 2018 gern beibehalten. Lediglich bei den Genres muss ich mich etwas wundern. Es ist überraschend viel Romance und Comedy dabei, verglichen mit den anderen Jahren. Dass Drama, Horror und Crime stark vertreten sind, ist klar. Aber es ist schade, dass Mystery wieder so spärlich vertreten ist. Gute Mystery-Serien gibt es wohl zu Genüge, aber Filme?

Ansonsten war das Filmjahr eigentlich ein sehr cooles mit vielen Werkschauen und Projekten. Der Höhepunkt war wahrscheinlich mein erster Besuch auf einem Filmfest, das sich gleich eines Herzensthemas widmete: dem japanischen bzw. asiatischen Film auf der Nippon Connection. Einfach mal nur da sein, japanische Köstlichkeiten essen und viele Filme schauen: toll! Aber auch die selbst-gestrickten Projekte und Werkschauen waren besonders. So habe ich mich zwei Lieblingsregisseuren gewidmet und einfach mal alles durchgeschaut, was es in ihrer Biografie so an feature films gibt: Guy Ritchie und Darren Aronofsky. Bei Tim Burton habe ich vielleicht nicht alles geschafft, aber er war auch Fokus in 2017. Und darüber hinaus. Filmisch Abschied genommen habe ich vom großartigen John Hurt mit mehr als einem Tränchen im Auge. Andere Werkschauen, die mir besonders viel Spaß gemacht haben waren Filme, die an einem Ort spielen und Musical-Filme. Auch Animationsfilme für Erwachsene, wobei Spaß hier übertrieben ist. Die Filme waren sehr anspruchsvoll und verfolgen einen teilweise lange. Und da ging sogar noch mehr in 2017 … ich habe sowohl am Horrorctober als auch am Noirvember teilgenommen. Letzterer hat mir aber dieses Jahr mehr Spaß gemacht, da meine Auswahl beim Horrorctober dieses Jahr leider zuviel Trash und Grütze mitbrachte. So … wenn die Mischung nun in 2017 so bunt war, darf man gespannt sein, was die TOP-10 Filme sind, die ich 2017 gesehen habe!?

Die besten Filme, die ich dieses Jahr gesehen habe

  1. The Fountain
  2. Requiem for a Dream
  3. Moonlight
  4. The Wrestler
  5. Network
  6. Blade Runner (rewatch)
  7. Arsen und Spitzenhäubchen
  8. Dogville
  9. Mother!
  10. Dancer in the Dark

Hui, das ist aber eine Liste die schwer wiegt. Die meisten der Filme sind heftige Dramen, nach deren Sichtung man sich erstmal erholen muss. Offensichtlich war Moonlight wirklich ganz nah dran der „beste Film des Jahres“ für mich zu werden. So wurde er nach der Verleihung des Oscars für Best Picture in der Presse und Werbung genannt. Knapp nicht mehr auf die Liste haben geschafft haben es Willkommen bei den Schtis (rewatch), Womb und Radiance.

Der schlechteste Film

Der Re-Animator und Dagon sind ganz unten auf der Liste – es sind einfach nicht ernst zu nehmende Verfilmung von H.P. Lovecraft-Stoffen von (Überraschung!) demselben Regisseur. Stuart Gordon hat in mir keinen Fan gefunden. Rings (s.o.) war aber auch sehr schlecht und Cube2: Hypercube verballhornt das eigentlich sehr interessante Franchise.

Der erste Film im Jahr 2017 war …

Network

Und der letzte Film in diesem Jahr war

Womb

Der älteste Film

Die Spur des Falken (1941)

Der am meisten überbewertete Film

Baby Driver – dazu habe ich ja schon was gesagt. Und außerdem The Guest. Ich habe dermaßen viel Lob im Vorfeld über den Film gehört, dass ich ziemlich verwirrt war. Dan Stevens ist in seiner Rolle so plump auf cool getrimmt, dass es weh tut. Und die Geschichte ist relativ gut zu durchschauen, oder? Dabei ist der Plot konventionell. Ähnlich wie bei Baby Driver haut die Musik und die Coolness viel raus von einem eigentlich plain simple film.

Größte Enttäuschung

Guy Ritchie bezeichnet Revolver als den Film, mit dem er bisher am zufriedensten ist. Kann ich gar nicht nachvollziehen. Vielleicht weil die Entscheidungen der Charaktere im Film für mich null nachvollziehbar sind. Kinder des Zorns (1984) hatte ich auch irgendwie interessanter in Erinnerung. A Cure for Wellness war leider eine ziemliche Ente. Anfangs spannend und dann dieses Ende … pff. Und das US-Remake von Death Note war auch ganz schön traurig.

Größte Überraschung

Überraschung ist jetzt vielleicht zuviel gesagt, aber ich fand Stürmische Liebe – Swept away scheinbar lustiger als der Rest der Welt. (Aber auch nicht wirklich gut.) Ansonsten war Mother! überraschend, weil es einfach eine Bombe von Film ist. The One I Love hat mich überrascht, weil es eine irre interessante Idee hat. Die ist so interessant, dass man nix verraten darf, damit andere noch überrascht sind. 😉

Größter Geheimtipp

The One I Love – warum? Siehe oben. Außerdem noch Sound of My Voice, weil der Film das perfekte Ende hat, das gleich zwei Theorien perfekt bedient. Selten sowas gesehen. Außerdem ist es ganz interessant für Fans der Serie The OA.

Der witzigste Film

Willkommen bei den Schtis – war allerdings auch ein Rewatch. 🙂

Der Film, bei dem ich geweint habe

Moonlight natürlich. auch bei Die rote Schildkröte, Sieben Minuten nach Mitternacht und Die Brücken am Fluß.

Diese Klassiker, die gefühlt alle kennen, habe ich jetzt auch endlich gesehen

Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben
Arsen und Spitzenhäubchen
Trainspotting
Die Spur des Falken
Der unsichtbare Dritte
Du sollst mein Glücksstern sein aka Singing in the Rain
Mary Poppins

Hätte ich nicht geschaut, wenn Blogs mich nicht drauf aufmerksam gemacht hätten:

Arsen und Spitzenhäubchen als Tipp von Anette und Schöne Bescherung dank Bullion und The Lobster dank des allgemeinen Tipps an verschiedenen Orten der Blogosphäre – danke 🙂 Der Nachtmahr war eine der Empfehlungen, die mich weniger gut abgeholt hat.

Ich möchte ein Sequel bitte

Haha, vielleicht zu Mother!? 😉 Nee nee. Ich möchte tatsächlich zu keinem ein Sequel. Ich möchte meistens keine Sequels.

Guilty Pleasure

Siehe oben bei Guilty Pleasure. 🙂 Aber auch Alles Routine (OT: Office Space) war klasse – unerlässlich für alle, die in einem Büro arbeiten. Und The Sound of Music hatte schon viel Guilty Pleasure-Potential.

„Office Space (1/5) Movie CLIP – Did You Get the Memo? (1999) HD“, via Movieclips (Youtube)

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Deprimierendster Film

Boulevard und Mother!. Bei ersterem spielt es bestimmt auch eine Rolle, dass es Robin Williams letzter Film war.

Bester Krimi

Mord im Orient-Express war schon ganz cool. Aber noch besser waren Tote schlafen fest und Chinatown.

Der Film, auf den ich am längsten warten musste

Quasi Sing Street, weil ich während des Schauens ständig unterbrochen wurde.

Beendete Filmreihe

Keine … .

Begonnene Filmreihe

Keine … und das ist auch gut so.

Warum der Hype?

Ich finde Der Nachtmahr ist weder Fisch noch Fleisch und das privilegierte Leben der Disco-Tussis kann einem echt auf den Sack gehen. Bei Mary Poppins verstehe ich beim besten Willen nicht, warum die Kinder so ein Fan von ihr sind. Sie ist ja auch streng. Ich dachte immer, dass in Mary Poppins alles Zuckerwatte ist. Außerdem waren die Animationssequenzen relativ neben der Spur.

Okay, da verstehe ich den Hype

Einige … man liest das schon aus den anderen Kategorien raus. Ich nennen mal nur zwei Beispiele: Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben und Moonlight.

Bestes On-Screen-Paar/ Beste On-Screen-Chemie

Das Mädchen und der Nachtmahr in Der Nachtmahr

Little, Juan und Teresa aber auch Trevante Rhodes‘ Chiron und André Hollands Kevin in Moonlight

Ryan Gosling und Emma Stone in La La Land

Kad Merad und Dany Boon in Willkommen bei den Schtis — die Poscht ischt daa!!!

Humphrey Bogart und Lauren Bacall in Tote schlafen fest

Bester Animationsfilm

A Silent Voice – wunderschöner Film, der im Kinosaal auch ganz schön Tränen gezogen hat. Schafft Akzeptanz für Menschen mit Behinderungen und greift das schwierige Thema Mobbing auf.

Bester gehörter Film-Soundtrack

Ui, da gab es viele. Es gibt sehr viele Nummern in La La Land, die ins Ohr gehen. Aber auch der Score von Blade Runner 2049 hat mich einige Wochen begleitet. Am meisten begeistert hat mich aber der Score und die Titelnummern von Requiem for a Dream und Moonlight.

„Chiron’s Theme – Moonlight (Original Motion Picture Soundtrack)“, via Valeria (Youtube)

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„Requiem For A Dream Full Song HD“, via TheMoviemaker20101 (Youtube)

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Beste Tanzszene

„La La Land – „A lovely night“ scene – 1080p“, via Hup (Youtube)

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„RockNRolla Dance Scene – Gerard Butler Thandie Newton“, via greyfox247 (Youtube)

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Verstörendster Film

Mother! und auch ein bisschen Ich seh, Ich seh und natürlich Dancer in the Dark.

Film, bei dem meine Meinung am weitesten von der aller anderen abdriftet

Baby Driver wahrscheinlich!? Das erfahre ich wahrscheinlich in den Kommentaren XD

Film, bei dem ich mich nach Wochen/Monaten der Sichtung immer noch nicht weiß, ob ich ihn mochte

Der Nachtmahr.

Charmantester Film

The Sound of Music. 🙂

Schönster Kinderfilm

A Silent Voice … der ist aber nicht nur für Kinder.

Nach drei geschriebenen Rückblicken dampfen jetzt meine Fingerkuppen und ich habe fast quadratische Augen. @_@ Aber es war cool auf das Filmjahr zurückzublicken. Wie war euer Jahr 2017 in Filmen? Bei welchem Film geht eure Meinung am weitesten im Vergleich zu der anderer/allgemeinen auseinander? Was hat euch am meisten überrascht? Was hätte euch mehr überraschen sollen? Was war euer erster und letzter Film des Jahres … und was wird 2018 anders?