7ème art: Geschmackvolle Filme

Posted by in 1985, 1999, 2000, 2009, 2011, 2014, 7ème art, Animationsfilm, Arthouse & Indie, Drama, Film, Genreübergreifend, Italien, Japan, Komödie, Liebesfilm, Literaturverfilmung, Review, RomCom, Spielfilm, Tragikomödie, UK, USA

Essen. Eine der schönsten Nebensachen der Welt. Das heißt so nebensächlich ist Essen nicht. Wir brauchen es um zu leben. Essen ist leben. Und noch soviel mehr. In Filmen ist Nahrung und die Nahrungsaufnehme etwas komisches, sinnliches, das Mordinstrument – wir erinnern uns an das mit Gift versetzte Essen in Krimis. Oder an Hannibal Lecter, der sich anders nährt als wir tolerieren und uns damit schockt. Aber wir wissen ja: über Geschmack lässt sich nicht streiten. 😉 Bevor ihr diesen Artikel lest, überlegt euch schon mal was ihr im Nachgang essen möchtet, denn ihr werdet bestimmt bei diesen Sinneseindrücken Hunger bekommen. Der gemeinsame Nenner der heutigen Werkschau und der sieben Filme ist, dass sie auf die eine oder andere Art Speisen äußerst geschmackvoll in Szene setzen und es ein zentrales Motiv des Films ist. Geschmackvolle Filme ist also etwas doppeldeutig 😉

Tampopo

Als die Trucker Goro (Tsutomu Yamazaki) und Gun (Ken Watanabe) am Imbiss von Tampopo (Nobuko Miyamoto) halten, wissen sie noch nicht, dass große Aufgaben auf sie zukommen. 🙂 Tampopo wird von ihren Kunden kritisiert, dass ihre Ramen nicht schmecken würden. Für einen traditionellen Laden wie ihren eine heftige Klatsche. Ramen sind ein traditionelles japanisches Nudelgericht mit wahrscheinlich sovielen unterschiedlichen Rezepten wie Sand am Meer. Goro mischt sich ein und infolge dessen bittet Tampopo ihn zu unterrichten und zu helfen die perfekten Ramen zu kochen. Das mündet darin, dass die Beiden als infernalisches Duo andere Läden ausspionieren, einen Trainingsmarathon aus Schnell-Nudeln-Schöpfen und Kochtopf-Heben durchführen und sich noch mehr tatkräftige Unterstützung holen. Der Weg zum perfekten Ramen wird der Weg zum perfekten Ramen-Geschäft voller wahnwitziger Sidekicks, die sich in das Unterfangen einklinken. Ganz nebenbei ist der Film einer, der die ganze Esskultur adressiert und damit eine der schönsten Nicht-Nebensachen der Welt. 😉 Da geht es um ein Paar, das beim Akt gern mit Essen spielt (obwohl sie bestimmt als Kinder auch anderes gelernt haben) oder die Neurosen, die vom Essen abhalten. Eine Benimmschule, deren Teilnehmerinnen im Restaurant Grund zur Sorge bekommen, dass ihre Lehrerin ihnen womöglich nicht die echten europäischen Tischrituale beibringt und viele Geschichten mehr rund um Essen und Genießer, die mal witzig und mal sinnlich sind. Ein köstlicher Film, der wahrscheinlich zeitlos ist.

Tampopo (OT: タンポポ „Tanpopo“), Japan, 1985, Jūzō Itami, 114 min, (9/10)

Sternchen-9

„Tampopo – New Trailer for 4K Restoration with English Subtitles (HD)“, via Admir Destani (Youtube)

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Einfach unwiderstehlich

Amanda (Sarah Michelle Gellar) hat das Restaurant ihrer Mutter übernommen. Der Laden steht aber kurz vor dem Bankrott und Amanda hält sich für eine schlechte Köchin. Währenddessen plant Tom Bartlett (Sean Patrick Flanery), der Leiter eines großen Kaufhauses, gerade die Eröffnung eines neuen Restaurants. Die Welten der beiden scheinen unvereinbar, aber beide laufen sich auf wundersame Weise immer wieder über den Weg. Er verirrt sich in Amandas Restaurant und sie beginnt für ihn zu kochen, mit einschlagendem Erfolg. Ihr Essen löst unerwartet heftige Reaktionen aus. Menschen beginnen zu weinen, sich zu verlieben, wütend zu werden oder ekstatisch fröhlich. Magie?

Die Gastronomie, Genuss und liebevoll gefertigte Speisen spielen in diesem Film eher eine Nebenrolle. Der Fokus liegt auf dem RomCom-Aspekt und den irren Umständen, die Tom und Amanda immer wieder zusammenführen. Genauer gesagt der Magie, die Amandas Essen plötzlich verströmt. Leider verpasst es der Film eine Lösung für den Zauber anzubieten. Ist es Amandas plötzliches Selbstvertrauen und die Emotion, die sie mit den Rezepten ihrer Mutter verbindet? Ist es der schelmische Krebs, der dem Kochtopf entwischt ist? Man muss nicht jeden Zauber erklären, das mag wohl sein. Andererseits scheitert Einfach unwiderstehlich aber auch daran die Magie zu überspielen. So bezichtigt Tom sie in nerviger Weise der Hexerei und haut kurzerhand vor ihr ab, was wirkt wie ein Film, der nicht in den 90ern entstanden ist, sondern einige Jahrzehnte früher. Viel Neugier hat Tom wohl nicht. Damit wirkt der Film schmerzhaft aus der Zeit gefallen und voller Charaktere, die nichts hinterfragen, sich nichts trauen und sich nicht entwickeln. Ein allzu einfaches Muster, das nur unterhalten, aber nichts erzählen will.

Einfach unwiderstehlich (OT: Simply irresistible), USA, 1999, Mark Tarlov, 95 min, (6/10)

Sternchen-6

Chocolat – Ein kleiner Biss genügt

Es ist nicht nur die Schokolade, die Vianne Rocher (Juliette Binoche) verkauft, die dem Bürgermeister (Alfred Molina) des Dorfs nicht passt. Es ist ihre Einstellung und Lebensart. Im Jahr 1959 kamen sie und ihre Tochter in das französische Dorf und eröffnete einen Laden, in dem sie handgemachte Schokolade in jeglicher Form anbietet. Der Laden wird eine Sensation, ebenso wie die offene und lebensfrohe Vianne und ihre Tochter Anouk (Victoire Thivisol). Viannes freigeistige Meinung und Einmischung in die Belange der Dorfbewohner ärgert den Bürgermeister, der alle zu Tugendhaftigkeit und Christlichkeit erziehen will. Eine Frau, die wider ihrem Ehemann handelt? Schokolade in der Fastenzeit essen? Nicht mit ihm. Seine Welt ist nicht mehr heil. Die Situation eskaliert, als Zigeuner ins Dorf kommen und Vianne sich mit diesen verbündet, v.A. dem charmanten Roux (Johnny Depp). Und genau das setzt der Botschaft des Films das sprichwörtliche Sahnehäubchen auf. Was beginnt als eine nette Tragikomödie mit einem Appell zur Freude am Leben und dem Genuss, mündet in einem sehr sehenswerten Aufruf zur Toleranz und demonstriert, dass wir alle nicht unfehlbar sind. Man kann ein guter Mensch sein und trotzdem genießen und ein erfülltes Leben führen. Es fällt einem zwar schwer zu glauben, dass es niemanden außer Vianne und Roux gibt, dem die Bigotterie des Bürgermeisters den Nerv raubt, aber die Leichtigkeit des Films ist sehr charmant. Aber Achtung: unbedingt Schokolade griffbereit haben. 🙂

Chocolat – Ein kleiner Biss genügt (OT: Chocolat), USA/UK, 2000, Lasse Hallström, 121 min, (8/10)

Sternchen-8

„Ratatouille Trailer“, via WaltDisneyHomeDE (Youtube)

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Ratatouille

Normalerweise will man Ratten nicht in seiner Küche haben. Der Traum der jungen Ratte Remy ist es aber köstliche Gerichte in einer echten Küche zuzubereiten. Den Mut dazu hat er seitdem er den Spruch seines Vorbilds, des Sternekochs Gusteau, gehört hat: Jeder kann kochen. So auch Remy. Und er scheint dafür prädestiniert zu sein. Sein Geruchssinn ist erstklassig und er hat einen Feinschmeckergaumen. Abfälle kommen für die Ratte gar nicht mehr in Frage. Durch Zufall stößt er auf den jungen Koch Linguini, der gerade im Begriff ist eine Suppe zu verhunzen. Remy rettet die Suppe, die als Linguinis Werk gilt und muss dem tolpatschigen Koch von da an helfen, damit der Schwindel nicht auffällt.

Pixar hat mit Ratatouille einen Sensationserfolg gelandet. Kein Wunder, die Idee von Brad Bird und Jan Pinkava ist smart und charmant. So steckt in dem titelgebenden Gericht das Wort Rat (Ratte) und gleichzeitig ist es im Laufe der Geschichte von großer Bedeutung und sorgt in Bezug auf einen gewissen Restaurantkritiker für eine der schönsten Szenen in einem (mittels CGI animierten) Animationsfilm der letzten 15 Jahre. Jeder kann kochen ist schon eine sympathische Botschaft, aber die scheinbar unvereinbare Kombination aus Ratte und Sterneküche ruft förmlich „jeder kann alles tun“ und „Lass dir von niemandem sagen, was du kannst und was nicht“. Lediglich das CGI altert wie gewohnt schlecht.

Ratatouille, USA, 2007, Brad Bird/Jan Pinkava, 111 min, (9/10)

Sternchen-9

I Am Love

Die Recchis sind eine reiche und angesehene Unternehmer-Familie, die seit mehreren Generationen eine Textilfirma leiten. Es ist die Art Familie, bei deren Großvater man von einem Patriarchen spricht – und genau dieser gibt die Geschäfte an seinen Sohn Tancredi Recchi (Pippo Delbono) und seinen Enkel Edoardo (Flavio Parenti) ab. Tancredis Frau Emma (Tilda Swinton) ist für alle in der Familie eine Konstante, der Anlaufpunkt für ihre Sorgen und diejenige, die im Stillen alles lenkt. Aber während draußen die großen Partys steigen, zieht sie sich zurück. Man spürt deutlich, dass diese Welt nicht ihre Welt ist. Sie kommt eigentlich aus Russland, aber hat ihre Wurzeln, Herkunft, sogar ihren echten Namen vergessen. Als sie das Essen von Eduardos Freund Antonio (Edoardo Gabbriellini) probiert, ist es aber als ob das Licht angeht. Und das wird im Film genauso inszeniert. Nur über Emma ist ein Lichtkegel, während sie in Antonios Restaurant isst, oder besser die Speisen verschlingt. Zwischen ihr und Antonio entwickelt sich eine sinnliche und impulsive Affäre, die sich genauso unvermittelt, ohne große Gesten oder Kommentare plötzlich entfaltet wie auch in Luca Guadagninos jüngerem Film Call Me by Your Name. Der Stil der beiden Filme ist sehr ähnlich. Entweder der Film ruht in seinen Bildern und Sinneseindrücken oder er schraubt sich zu einem ekstatischen Höhepunkt. Sehr hilfreich dabei ist hier besonders der Soundtrack aus Stücken von John Adams, die das emsige Treiben hinter den Kulissen der Villen beschreiben. Essen spielt hier vielleicht nur anfangs eine große Rolle und ist später der „Verräter“, aber nichtsdestotrotz hat es eine große Rolle bei Emmas Ausbrechen aus ihrem belanglosen Leben.

I Am Love (OT: Io sono l’amore), Italien, 2009, Luca Guadagnino, 120 min, (9/10)

Sternchen-9

„I AM LOVE Trailer deutsch“, via MFA+Filmdistribution (Youtube)

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Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen

Es regnet Essen! Nach zahlreichen misslungenen Versuchen Flint Lockwoods irgendetwas nützliches und bahnbrechendes zu erfinden, gelingt ihm der große Coup. Er hat eine Maschine entwickelt, die aus Wasser Essen macht. Leider verselbstständigt sich diese, hängt in den Wolken fest – mit dem Ergebnis, dass es Essen regnet. Das Schlaraffenland-Szenario wird aber bald zum Albtraum, als die Maschine außer Kontrolle gerät. Der Film ist anfangs ein großes Guilty Pleasure – was für ein Traum alles Essen, auf das man Lust hat vom Himmel regnen zu lassen. Später entwickelt sich der Film aber zu einem kleinen Over-the-top-Nonsense, der gut unterhält, wenn man Lust hat den Kopf abzuschalten, aber v.A. für erwachsene Zuschauer viel zu wenig aus der Idee macht. Mit der Maschine könnte man den Hunger in der Welt stillen. Auch die Träume und Ideale Flints geraten in den Hintergrund und das Dilemma der Reporterin Sam Sparks wirkt zusammenhangslos eingestreut, um dem Film noch etwas mehr „Lehre“ und „Mehrwert“ zu geben.

Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen (OT: Cloudy with a chance of meatballs), USA, 2009, Phil Lord/Chris Miller, 90 min, (6/10)

Sternchen-6

Kiss the Cook – So schmeckt das Leben!

Was war an dem Titel Chef eigentlich so schlimm, dass der deutsche Verleih ihn ändern musste? Vielleicht war er auf dem europäischen Markt schon vergeben. Das wäre nicht das erste Mal. So schmeckt das Leben ist irgendwie zu lang und zu schwerfällig für den pfiffigen, schnellen Film. Der Originaltitel bringt es besser auf den Punkt. Es geht um den Küchenchef Carl Casper (Jon Favreau), der sich nicht so frei entfalten kann wie er gern würde. In ihm brennen Ideen für exotische Gerichte, er hat den Mut und den Drive. Nicht aber der Restaurantbesitzer des Lokals, in dem Casper arbeitet. So sieht er sich gezwungen immer dasselbe auf den Tisch zu bringen. Auch als ein renommierter Food-Blogger (Oliver Platt) vor der Tür steht. Der hat Casper vor Jahren hoch gelobt. Angesichts der konformen Speisen die er dieses Mal kredenzt bekommt, schreibt er einen üblen Verriss. Nachdem sich Casper in den sozialen Netzen mit ihm eine Schlacht liefert ist es aber Zeit für ihn auszubrechen und er krempelt sein Leben um. Beginnend damit, dass er den Job kündigt.

Jon Favreau führte nicht nur Regie und steuerte das Drehbuch bei, sondern spielt den Foodie Carl Casper gleich auch noch. Und das mit Leib und Seele. Auf seine Arme sind Küchenmesser tätowiert und er vermittelt einen großen Respekt vor dem Handwerk des Kochs. Anfangs sind es auch noch die Speisen, die der heimliche Hauptdarsteller sind. Wenn ein Sandwich langsam vor sich hinröstet, der Käse schmilzt und das Fruchtfleisch beim aufschneiden spritzt. Das ist schon etwas food porn. Aber der Film wird mehr und mehr zu einem rund um die Gastro-Szene und setzt seinen titelgebenden Hauptcharakter ins Zentrum all dessen. Aber mit einer ausgewogenen Mischung. Einerseits wird man sich als Kritiker/Blogger/Mensch wieder bewusst wieviel man mit seiner unbekümmert geäußerten Meinung anrichten kann, andererseits wird der Blogger auch rehabilitiert. Die Wahrheit liegt meistens irgendwo in der Mitte. Dann ist da noch Casper selbst, der mit seinem Leben nicht so richtig zufrieden war und das färbte auf alles ab. Die Beziehung zu seiner Ex-Frau und zu seinem Sohn Percy (Emjay Anthony). Der braucht eigentlich gar nicht soviel: er will eigentlich nur dazugehören und ein bisschen die Aufmerksamkeit seines Vaters. Als dieser beginnt mit einem Food-Truck durch das Land zu ziehen und Percy mitnimmt und an seinem Leben teilhaben lässt, dann wandelt sich der Film zu einem wahren Feuerwerk an Lebensfreude. Ein waschechtes Feelgood-Movie, das v.A. durch die kuriosen Gast-Auftritte sehr prominenter Darsteller (Scarlett Johansson, Robwert Downey Jr., …) auch noch sehr witzig ist und leichtfüßig mehrere kulinarische Strömungen abdeckt. Sowohl schicke Gastro-Szene als auch Street-Food.

Kiss the Cook – So schmeckt das Leben! (OT: Chef), USA, 2014, Jon Favreau, 114 min, (9/10)

Sternchen-9

„KISS THE COOK Trailer German Deutsch (2015)“, via KinoCheck (Youtube)

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Na? Hunger bekommen? 🙂 Geruchs- und Geschmackskino wurde zwar noch nicht erfunden (bzw. befindet sich noch in der Entwicklung), aber es gibt Filme, die einen das vergessen lassen. Und Filme, die von Essen handeln, sind dafür das beste Beispiel. Richtig inszeniert, kann uns ein Film den Mund wässrig machen und schmecken lassen, was wir da auf der Leinwand oder dem Bildschirm sehen. Und da ich jetzt schon Hunger bekommen habe, kürze ich meine Abschlussworte und gebe euch nur noch ein paar Fragen mit auf den Weg. Welcher „geschmackvolle“ Film fehlt euch hier? Welchen muss man gesehen haben? Bei welchem seid ihr vollkommen mit mir d’accord? Bei welchem gehen unsere Meinungen auseinander?

„7ème art“ (Sprich: septième art) heißt „siebte Kunst“. Gemäß der Klassifikation der Künste handelt es sich hierbei um das Kino. In dieser Kategorie meines Blogs widme ich mich also Filmen – evtl. dehne ich den Begriff dabei etwas. Regulär stelle ich zwischen dem 1. und 5. jeden Monats jeweils 7 Filme in kurzen Reviews vor.